Spiel und Spaß von A bis Z

Spaß beim hängen in den Seilen...

Als „rundum gelungene Veranstaltung“ bezeichneten die Organisatoren beim abschließenden Resümee das 10. Neugablonzer Bürgerfest mit Erlebnistag im Rahmen des Schwabentags. Sie zeigten sich sowohl mit dem Rekordbesuch – „ungefähr doppelt so viel wie vor zwei Jahren“, schätzte Vereinsring-Vorsitzende Sylwia Pohl – als auch mit dem Wetter mehr als zufrieden. Dass das Fest so reibungslos über die Bühne gegangen sei, habe man aber vor allem den rund 70 beteiligten Vereinen, Initiativen, Organisationen und Einzelhändlern zu verdanken, betonte Pohl.

Diese inszenierten derartig viele Aktionen und Attraktionen, dass die Besucher die „Qual der Wahl“ hatten. Am Bürgerfest teil nahm unter anderem die Hilfsorganisation humedica mit ihrem Aktionsstand „Kistenklettern“. Damit der jeweilige „Klettermaxe“ dabei nicht zu Schaden kam, wurden die Teilnehmer angeseilt, während sie eine Getränkekiste auf die andere türmten – bis die wacklige Angelegenheit schließlich zusammenbrach und der glücklose Kistenbaumeister am Haken baumelte (Der Rekord lag bei etwas über 20 Kisten). Ebenfalls hoch hinaus, aber ohne Zusammenbruch, kam man beim Gablonzer Siedlungswerk (GSW), wo mittels einer überdimensionalen hydraulischen Hebebühne Neugablonz buchstäblich „von oben“ betrachtet werden konnte. Die Schwerkraft ausgetrickst wurde auf zwei Bungee-Trampolin-Anlagen. An langen Bungee-Gummis turnten die „Hüpfer für einen guten Zweck“ bis zu fünf Metern hoch in die Luft. Je ein Euro pro Hüpfer kam der örtlichen Organisation „Mercy Ships“ zugute, die das Hospitalschiff M/S Africa Mercy betreibt. Für die ganz Kleinen gab es ein König-Ludwig-Karussell, eine Mini-Eisenbahn oder zwei riesige Hüpf- burgen. Die Mütter dagegen hatten ihren Spaß an der Modenschau von Mode-Seidel. Die Väter zog es wahrscheinlich mehr auf die „Rettungsmeile“ zwischen Neuem Markt und Gablonzer Haus. Dort hatte sich ein Aufgebot der DLRG mit einem Tauchcontainer des THW postiert. Bekleidet mit hermetisch abgedichteten Anzügen inklusive Vollgesichtsmasken und Sprechfunkverbindung zeigten die Taucher, wie mit dem entsprechenden Werkzeug unter Wasser zum Beispiel eine Autotür geöffnet werden kann. Einen besonderen Hingucker hatte sich „Magic Hair“ unter Chefin Akbaba Hüsnye ausgedacht: Drei Hochzeitspaare wurden in bemerkenswert kurzer Zeit komplett „altarreif“ hergerichtet, Brautjungfer und Blumenkinder eingeschlossen. Als kleines intellektuelles Schmankerl wurde das Kultur-Quiz der Leutelt-Gesellschaft im Rahmen des Bürgerfests zum sechsten Mal durchgeführt. Den kleineren Besuchern winkte der „Große Preis von Neugablonz“: 16 Kinder zwischen fünf und 14 Jahren nahmen teil. Der schnellste fuhr mit einer „Seifenkiste“ die geschätzt 150 Meter Strecke von der Kirche bis zur Feneberg-Filiale in unter 32 Sekunden. Die ersten drei in jeder Altersklasse erhielten eine Urkunde, einen Pokal und ein von „Seifenkistlvater“ Josef Baumann liebevoll gedrechseltes Holzauto, alle übrigen wurden mit einer Urkunde und einem Trostpreis bedacht. Der schnellste Kaufbeurer – über alle Klassen, dieses Jahr Julius Frankenberger (14) – erhielt zudem einen prächtigen Wanderpokal, den es nächstes Jahr zu verteidigen gilt. Möglicherweise hat das Strahlen des jungen Siegers auch die zuvor eher verborgene Sonne veranlasst, pünktlich zur Siegerehrung wieder zum Vorschein zu kommen...

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