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Von der Leistungsfähigkeit und Produktvielfalt der Firma HS Systemtechnik GmbH konnte sich Wirtschaftsstaatssektretär Franz Josef Pschierer (2. v. re.) überzeugen. Mit dabei beim Firmanrundgang waren der Firmeninhaber Christian Melzer (rechts), Siegfried Knaak (Leiter des städtischen Wirtschaftsreferates, v. li.), der künftige Geschäftsführer Dr. Norbert Rehle und Thomas Stadelbauer (Mitglied der Betriebsleitung).

Kaufbeuren-Neugablonz – Im Rahmen einer Informationsreise in den Raum Kaufbeuren-Ostallgäu stattete Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer in Begleitung von Oberbürgermeister Stefan Bosse und dem Leiter des Städtischen Wirtschafts- und Kulturreferates Siegfried Knaak der Neugablonzer Metallverarbeitungsfirma HS-Systemtechnik GmbH kürzlich einen Besuch ab.

Vor Ort verschafften sich die Gäste einen entsprechenden Überblick hinsichtlich Know-How und anspruchsvollem Expertenwissens eines mittelständischen Unternehmens. Gleichzeitig stellte der Firmeninhaber, Christian Melzer, bei dieser Gelegenheit den künftigen Geschäftsführer, Dr. Norbert Rehle, den Anwesenden vor.

Bei einer Betriebsbesichtigung wurde den Gästen der moderne Maschinenpark vorgestellt und dabei zeigte sich, dass sich das Leistungsspektrum der Firma nicht nur auf das Stanzen allein beschränkt, sondern ein richtiges „Rundum-Paket“ angeboten wird. Dabei können, wie Christian Melzer erklärte, nahezu alle Kundenwünsche hinsichtlich Entgraten, Zusammenbau von ganzen Baugruppen durch modernste Schweiß-, Niet- und Kalibriertechnik, sowie perfekte Oberflächen-Gestaltung durch verzinnen, verzinken oder beschichten, erfüllt werden.

Wirtschaftsstaatssekretär Pschierer und seine Begleiter zeigten sich sichtlich beeindruckt. Während eines Gesprächs stellte der Politiker anschließend diverse Förderprogramme seines Ministeriums vor, die in erster Linie, wie er betonte, für mittelständische Unternehmen zugeschnitten seien. Nachdem die HS Systemtechnik bereits über eine mehrjährige Erfahrung im Bereich „Elektromobilität“ verfügt, kam auch dieses Thema zur Sprache. Laut Christian Melzer arbeitet seine Firma aktuell an neuen derartigen Projekten. Pschierer zeigte dabei großes Interesse und erklärte, dass die E-Mobilität im Straßenverkehr geradezu ein richtungsweisender Meilenstein in eine erfolgreiche Zukunft sei. Auf der einen Seite müsse die Schadstoffbelastung in unseren Großstädten entscheidend reduziert werden, woraus sich andererseits enorme Chancen für die bayerische Zulieferindustrie ergäben. Hier seien flexible und leistungsorientierte Unternehmen, wie die Firma HS Systemtechnik, gefragt, weshalb er für solche Mittelstandsunternehmen auch weiterhin beste Zukunftsperspektiven sehe.

Die Firma kann mittlerweile auf eine 70-jährige traditionsreiche Firmengeschichte zurückblicken, so Melzer. Hans Schmied, der im Jahre 1946 das Unternehmen in einem ehemaligen Kuhstall in Marktoberdorf gegründet hatte, war zunächst als Produzent von Metallknöpfen und Zierteilen für die Textilindustrie bekannt geworden. Nach der Firmenverlegung nach Kaufbeuren erkannte der damalige Firmengründer bald, dass ein gesundes Unternehmen auf mehrere sichere Standbeine verteilt werden müsse. So wurde bereits ab 1975 mit der Herstellung von Stanz-Biegeteilen für die Elektro-, Haushaltsgeräte- und Automobilindustrie begonnen.

Nach der Firmenübernahme durch den derzeitigen Inhaber Christian Melzer wurde in den 1980er-Jahren die Produktion von technischen Serien-Stanz-Biegeteilen durch die Einführung modernster CNC-Technologie weiter forciert und ausgeweitet. Seit ein paar Jahren im Neugablonzer Reifträgerweg ansässig, ist die im Jahre 2008 zur HS Systemtechnik GmbH umbenannte Firma laut dem Firmeninhaber zu einem anerkannten und geachteten mittelständischen Unternehmen herangereift. Hohe fachliche Kompetenz, Flexibilität und Leistungsbereitschaft auf hohem technischen Niveau zeichnen die Firma auf dem Gebiet der Blech-, Stanz- und Biegetechnik, insbesondere im Bereich Gehäusetechnologie und Abschirmungen aus.

von Klaus-Dieter Körber

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