Synergieeffekte nutzen

Stolz auf den Bau des zukünftigen „Juze“ (v. li.): Oberbürgermeister Stefan Bosse (CSU) und Zimmerermeister Wolfgang Kiechle. Foto: Frisch

Im Juli wurde der Spatenstich gesetzt, nun konnte nach einer bemerkenswert kurzen Bauzeit bereits das Richtfest beim neuen Jugendzentrum in der Turnerstraße in Neugablonz gefeiert werden.

Auf dem Gelände wird es voraussichtlich ab Juni 2011 unter anderem eine Caféteria, einen Discoraum, eine Werkstatt und diverse Gruppenräume auf einer Gesamtfläche von rund 564 Quadratmetern geben. Für die nahe Gustav-Leutelt-Schule wird zudem eine Mittagsbetreuung integriert. Dass auch die Turnhalle und das Neugablonzer Erlebnisbad sowie das Trümmergelände in unmittelbarer Nähe liegen, sieht OB Stefan Bosse als einen der großen Vorteile des Standorts: „Dadurch ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, gemeinsame Projekte zu starten und Synergieeffekte im Hinblick auf Räumlichkeiten und Angebote zu nutzen“. Der nördliche Teil von Neugablonz werde dadurch zu einem Zentrum in Sachen Freizeitgestaltung und Jugendarbeit aufgewertet. Rund 2,14 Millionen Euro betragen die gesamten Baukosten, die aber zu 60 Prozent durch Mittel aus dem Konjunktur-Programm des Bundes und der Städtebauförderung gedeckt werden könnten, so Bosse. Auch durch den Verkauf des früheren Hotel Europa, dessen voriger Besitzer es mit dem Zweck der Jugendförderung an die Stadt vererbt hatte, hätte sich ein Teil der Kosten decken lassen. „Es freut mich, dass wir zur Zeit infolge gestiegener Steuereinnahmen und vielfältiger Fördermöglichkeiten in Neugablonz endlich einige Projekte realisieren können“, erklärte Bosse. Der Aufschwung sei durch die Auftragsverteilung auch für die ansässigen Handwerksunternehmen spürbar.

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