Sitzung des Tierheims beschäftigt sich vor allem mit der Aufarbeitung der vereinsinternen Abrechnungen

Blick nach vorn

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Wegen „Aufarbeitung von Vereinsinterna“, so der offizielle Wortlaut, fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung des Tierschutzvereins Marktoberdorf unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Marktoberdorf – Er sei erfreut über die mehrheitliche Zustimmung der Mitglieder und wünsche sich, dass nun wieder Ruhe in die Arbeit des Tierschutzvereins einkehre. So äußerte sich der Vorsitzende des Vereins, Heinz Krämer, nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung gegenüber dem Kreisboten.

Die Versammlung, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit am vergangenen Samstag stattfand, war nötig geworden, nachdem im November 2014 die ehemalige Schatzmeisterin Josefine Mayer von ihrem Amt zurückgetreten war. So ging es bei der Sitzung vor allem um die Aufarbeitung der vereinsinternen Abrechnungen. 

Mit großer Mehrheit (45 von 53 Stimmen) wurde der Vorstand für das Geschäftsjahr 2013 entlastet. Als Rechnungsprüfer neu bestellt wurden Karin Paster und Johannes Kausler, wie der Tierschutzverein in einer Mitteilung bekannt gab. Diese zwei sind nun gefordert, die Kassenprüfung für das Jahr 2014 vorzunehmen und ihr Ergebnis bei der kommenden, öffentlichen Jahreshauptversammlung im November 2015 den Mitgliedern vorzulegen. 

Auch der Haushaltsplan für 2015 wurde vorerst zurückgestellt. Neuer Schatzmeister ist Kurt Budschied. 

Dass doppelt so viele Mitglieder wie erwartet der Versammlung beiwohnten, wertete Krämer als Folge des bestehenden öffentlichen Interesses an den Vorgängen im Tierheim. „Ich freue mich aber über die große Zustimmung. Alle Beschlüsse wurden mit großer Mehrheit getroffen“, so der Vorsitzende. 

Auch der anwesende Marktoberdorfer Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell signalisierte dem Verein Unterstützung, wie Krämer mitteilte. Moderiert wurde die Versammlung von der zu Rate gezogenen Juristin und Leiterin der Rechtsabteilung des Deutschen Tierschutzbundes, Evelyn Ofenberger. „Frau Ofenberger hat neutral vermittelt und manch unsachgemäßem Zwischenruf die Grundlage entzogen“, resümiert Krämer die, wie er sagt, „recht lebhafte Diskussion“.

von Angelika Hirschberg

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