"Der Verein steht gut da"

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Mit großer Aufmerksamkeit lauschten die Mitglieder dem Vortrag von Robert Frei.

Kaufbeuren – Mit einer ausgeglichenen Bilanz im Bereich Tourismusmarketing und einem deutlichen Überschuss im Geschäftsbereich Stadtmarketing für das Jahr 2015 konnte Vereinsvorsitzender Ulf Jäkel bei der Mitgliederversammlung des Tourismus- und Stadtmarketing e. V. auf ein insgesamt gutes Jahr zurückblicken.

„Damit steht der Verein gut da“, so der Vorsitzende. Auch Geschäftsführer Rainer Hesse machte in seinem Bericht deutlich, dass der 220 Mitglieder umfassende Verein mit seinen Aktivitäten die positive Darstellung Kaufbeurens und die Vermarktung touristischer Attraktionen weiter ausgebaut und die Vereinsziele damit klar erfüllt hat. Gastredner war Robert Frei, Geschäftsführer vom Tourismusverband Ostallgäu zum Thema „Erlebnisraum Schlosspark“.

Rund 30 Mitglieder waren kürzlich der Einladung in das Hotel Hirsch gefolgt. Hesse stellte in seinem umfassenden Vortrag zunächst die Struktur des Vereins und der Geschäftsbereiche mit fünf Mitarbeitern, 20 Stadtführern und -führerinnen, sechs Pilgerbegleitern und -begleiterinnen sowie dem Betrieb der Tourist Information dar. Er verwies auf das vielfältige Angebot für Gäste, das ständig ausgebaut und erweitert wurde. Dazu gehören beispielsweise Stadtführungen zu bestimmten Themen, Radführungen oder die Begleitung des 90 Kilometer langen Pilgerweges ebenso wie dessen Zustandsüberwachung.

Die Durchführung eigener Veranstaltungen, die Teilnahme an Messen, die Begleitung von Aktionen mit Werbung und Pressearbeit sowie die Bereitstellung von Prospekten, die Erstellung des zweimonatlichen Veranstaltungskalenders und das Versenden von Infomails an fast 400 Empfänger ist ebenfalls Bestand der Tätigkeiten. Auch die digitalen Angebote werden ständig ausgebaut – hier sind Nutzersteigerungen von 20 bis 40 Prozent zu verzeichnen. Die Übernachtungen stiegen laut Hesse um elf Prozent und sorgten allein für fast sieben Millionen Euro Umsatz in Kaufbeuren.

Zukunft

In enger Kooperation mit den touristischen Nachbarn der Region und als Mitglied in verschiedenen Tourismusverbänden werden die Schritte für eine attraktive Vermarktung der Region unter Beibehaltung der eigenen Identität weiter verstärkt. Auf dem Plan steht außerdem die Begleitung anstehender Maßnahmen wie beispielsweise die Sanierung der Fußgängerzone oder das Einbringen im Integrierten Stadtentwicklungsprogramm ISEK sowie die Mitarbeit im Förderverein Fünfknopfturm. Nach dem Kassenbericht und dem Verlesen des dazu gehörenden Prüfungsberichtes seitens Rechnungsprüfungsamt gab es ein einstimmiges Votum der Anwesenden zur Entlastung des Vorstands ebenso wie für den vorgelegten Haushaltsplan 2016. Der Vorschlag eines Mitgliedes, zukünftig den Haushaltsplan zusammen mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zu versenden, wurde aufgenommen.

In seinem Vortrag „Erlebnisse in einer königlichen Landschaft Vom Landkreis Ostallgäu zum Erlebnisraum Schlosspark“ informierte Frei über die erste Umsetzung der Allgäu-Philosophie für die Entwicklung regionaler Leitprodukte. Der Kreisbote berichtete darüber gesondert.

von Wolfgang Becker

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