Unermüdliche Schaffenskraft

Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer (v. links) händigt das Bundesverdienstkreuz an Heinz-Helmuth Dankenbring und Maria Fischer aus Kaufbeuren aus. Begleitet wurden die beiden von Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: privat

„Eine Anerkennung Ihres herausragenden außergewöhnlichen Einsatzes!“ – Mit diesen Worten verlieh Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer  den beiden Kaufbeurern Maria Fischer und Heinz-Helmuth Dankenbring das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Pschierer verlieh die Auszeichnung kürzlich in der Staatskanzlei im Namen des Bundespräsidenten für Verdienste um das Gemeinwohl.

 Die ehemalige Pfarrsekretärin Maria Fischer wirkt, wie Pschierer in seiner Laudatio würdigte, seit Jahrzehnten in vorbildlicher Weise im kirchlichen und sozialen Bereich. Schon während ihrer beruflichen Tätigkeit als Angestellte im Büro der neu gegründeten Katholischen Stadtpfarrei St. Peter und Paul und damit berufenes Pfarrgemeinderatsmitglied von 1973 bis 1987 setzte sie sich ehrenamtlich vor allem im Frauenbund und in der Seniorenbetreuung ein. Sie organisierte den Krankenhausbesuchsdienst, war die Hauptverantwortliche für die Pfarrfeste und übernahm von 1977 bis 1994 den Vorsitz des örtlichen Frauenbundes. Im Jahr 1974 initiierte sie die Gründung des ökumenischen Seniorenkreises, dem sie seither ununterbrochen vorsteht. Ab dem Jahr 1993 übernahm die Geehrte unter anderem noch überregionale Ämter im Deutschen Katholischen Frauenbund (KDFB). „Trotz ihres fortgeschrittenen Alters ist sie mit ihrer unermüdlichen Schaffenskraft ein leuchtendes Vorbild für ihre Mitmenschen“, hob Pschierer hervor.  Hauptmann a. D. Heinz-Helmuth Dankenbring trat im Jahre 1957 als Flieger bei der Luftwaffe in die Bundeswehr ein. Nach seiner Ausbildung zum Flugmelderadarmechaniker-Meister in Lagerlechfeld war er an den Flugplätzen in Lagerlechfeld und Kaufbeuren als Flugmelderadarmechaniker sowie als Lehrer eingesetzt. 1971 wurde er zum Radarelektronik-Offizier befördert und war dann Hörsaalleiter und Truppenfachlehrer für Luftfahrzeugelektronikmeister, Flugmelde- und Flugsicherungsradarmeister und Luftfahrzeugelektronik-Prüfer fliegender Waffensysteme an der Technischen Schule der Luftwaffe 1 in Kaufbeuren beschäftigt, bis zu seinem Ausscheiden aus der Bundeswehr 1989 war er als Instandsetzungsleiter der Luftwaffenwerft 31 in Kaufering eingesetzt. Unmittelbar nach der Gründung des Bundes zur Unterstützung Radargeschädigter e.V. (BzUR) im März 2001 ist er zu der damals noch kleinen Gruppe dazu gestoßen und hat sich von Anfang an in beispielhafter und selbstloser Weise eingebracht. Das Ziel des Vereins ist die selbstlose und mildtätige Unterstützung von direkt oder indirekt durch Strahlen geschädigten Personen. Beim Kampf um die Anerkennung der Ansprüche der Radargeschädigten steht er nach wie vor in der ersten Reihe.

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