Knochenfund an Baustelle

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Die Bauarbeiten gehen nach dem Knochenfund an der Spittelmühlkreuzung weiter.

Kaufbeuren – Einen plötzlichen Baustopp gab es am Dienstag vergangener Woche an der Baustelle Spittelmühlkreuzung. Denn zum Vorschein kamen Tierknochen und Keramikscherben. Mittlerweile ist klar: es handelt sich zwar um historisches Material, das auf eine frühere Siedlungsstruktur hinweise, so Baureferent Helge Carl am Montag gegenüber dem Kreisbote

Es könne aber bereits gesagt werden, dass hier kein „spektakulärer Fund“ gemacht wurde. Die genaue Bestimmung und zeitliche Einordnung wurde bis auf Weiteres einem externen Archäologen übertragen. Die Bauarbeiten sind zwischenzeitlich wieder aufgenommen worden, die Gesamtbauzeit werde sich durch die Bergung der Fundstücke also vorerst nicht verlängern, so Carl. Weiterhin sollen die Arbeiten im Juli abgeschlossen sein. Allerdings müsse nun beim abgetragenen Material verstärkt sorgsam auf mögliche weitere historische Funde geachtet werden.

von Michaela Frisch

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