Wahlkampf geht los

Mit 35 von 37 Stimmen schickt die Buchloer CSU Amtsinhaber Josef Schweinberger (51) in das Rennen um das Bürgermeisteramt, teilt der Ortsverband in einer Pressemeldung mit. Ungewiss ist derzeit noch, ob es am Sonntag, 7. Juni, einen oder mehrere Gegenkandidaten geben wird.

Schweinberger zog in seinem Referat unter dem Motto „Buchloe – Eine Stadt mit Zukunft“ Bilanz seiner ersten Amtszeit als Bürgermeister. Zu den wichtigsten Projekten zählte er das Stadtlogo mit dem Slogan „Tor zum Allgäu", die Überdachung des Eisstadions, den Kanalbau in Hausen, den Bau der Meinrad-Spieß-Grundschule, den Lärmschutzwall an der A96 sowie die Klärschlammentwässerung und das Blockheizkraftwerk an der Kläranlage. Viele bekannte Ziele würden ihn auch künftig begleiten; In erster Linie der sehnliche Wunsch nach einem eigenen Gymnasium. Ebenso die Bahnhofsplanung, die Sanierung der Hauptschule, der Neubau des Kindergartens Don Bosco und ein Gerätehaus für die Feuerwehr. Um knapp drei Millionen Euro sei der Schuldenberg in seiner Amtszeit auf rund 21,7 Millionen Euro gesunken. Nach wie vor gilt für ihn das Motto „Notwendiges vor Wünschenswertem“. „Nur wenn wir unser Gymnasium bekommen, dürfen auch neue Schulden gemacht werden“, führte Schweinberger weiter aus. Da der Wahltermin mitten in den Pfingstferien liegt, sei es außerordentlich wichtig, Wähler zu mobilisieren und für Briefwahl zu werben, sagte Ortsvorsitzender Franz Nusser abschließend. Mehrere große Projekte habe Schweinberger auf den Weg gebracht, die er in den kommenden viereinhalb Jahren umsetzen müsse. „Dafür braucht er ein starkes Wahlergebnis. Es sind nämlich die Wähler, die einen Mandatsträger stärken und seinen Einfluss steigern“ ist sich Nusser sicher.

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