Ein wahres "Kuhfeuerwerk"

Kuhfeuerwerk GbR: Hinter diesem vielversprechenden Namen stecken neun junge Landwirte aus Bayern und Baden-Württemberg, die Rinderschauen im süddeutschen Raum veranstalten wollen. Am Samstag und Sonntag, 17. und 18. Oktober findet deshalb erstmals eine öffentliche Rinderausstellung der Rassen Braunvieh, Holstein und Jersey in der All-Kart-Halle in Kaufbeuren statt.

Letzte Woche stellte die Kuhfeuerwerk GbR ihr Vorhaben in einer Pressekonferenz in der All-Kart-Halle vor. Alle neun Landwirte sind Jungviehzüchter und lernten sich unter anderem auf Rinderschauen kennen. Erfahrungen konnten sie auf Veranstaltungen in Norddeutschland, der Schweiz und auch den USA sammeln. Das Ziel der Kuhfeuerwerk GbR ist es, „etwas neues, großes in Süddeutschland zu bieten“, so Tobias Lau, einer der Veranstalter. „Landwirte aus ganz Deutschland können ihre Tiere für die Ausstellung anmelden. Auch aus Südtirol kommen einige Interessenten.“ Rund 100 Rinder können an dem Wochenende in der All-Kart-Halle bestaunt werden. Um einen Schauring finden 700 bis 800 Besucher Platz. Außerhalb der Halle können die Tiere in drei Zelten für ihren Auftritt hergerichtet werden. Auch für das leibliche Wohl der Besucher wird natürlich gesorgt. Um diese große Veranstaltung finanziell stemmen zu können, konnten die Veranstalter einige Sponsoren überzeugen. Bekannte Firmen, wie KWS oder Lemmer Fullwood sind mit Ständen in der Halle vertreten und geben am 18. Oktober interessante Fachvorträge. Am Samstag beginnt um 6 Uhr der Auftrieb der Rinder. Ab 19.30 werden die Nachzuchtgruppen präsentiert. Als kleines Highlight der Veranstaltung findet am Abend eine Party statt, zu der alle eingeladen sind. Am Sonntagvormittag werden die Rinder gerichtet und die Champions gewählt. Für Chancengleichheit und die nötige Objektivität sorgt ein Preisrichter aus Wisconsin, USA, Kevin Eggink. Als Ringman und auch Übersetzter steht ihm der Schweizer Jungrichter Stefan Hodel zur Seite. Für die Schirmherrschaft konnten die Veranstalter Dr. Gerd Müller gewinnen. Der Kaufbeurer Bürgermeister und ehemalige Jungviehzüchter, Gerhard Bucher, verkündete auf der Pressekonferenz, er würde gerne den Siegerpokal zur Verfügung stellen. Ihn freut es, „dass die Jugend die Landwirtschaft so verantwortungsvoll in die Hand nimmt. Das Allgäu lebt von der Landwirtschaft und somit ist die Veranstaltung nicht nur ein Strohfeuer.“ Bucher hofft, dass nicht nur Züchter, sondern auch Verbraucher Interesse an dieser Veranstaltung finden. Eintrittspreise Das Kuhfeuerwerk findet am 17. und 18. Oktober in der All-Kart-Halle in Kaufbeuren statt. Das 2-Tages-Ticket inklusive der Party am Samstagabend kostet fünf Euro. Gäste, die nur zur Siegerkürung am Sonntag kommen möchten, zahlen zwei Euro Eintritt.

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