"Weihnachtsgeschenk" für Schule

Die Ausstattung des IT-Raumes entspricht dem neuesten Stand der Technik.

Es war ein Weihnachtsgeschenk besonderer Art. Und machte viele Schüler aber auch die Schulleitung sowie die betroffenen Lehrkräfte des Jakob-Brucker-Gymnasiums (JBG) glücklich. Denn rechtzeitig zum Jahresende wurden vier neue Klasenräume in gut fünfmonatiger Bauzeit fertiggestellt und können nach den Ferien bezogen werden. Die Einweihung und Übergabe der Räume fand vergangene Woche offiziell im Rahmen einer Feierstunde in Anwesenheit zahlreicher Gäste in der Mensa des Gymnasiums statt. Gleichzeitig wurde ein neuer Informatikraum im Altbau vorgestellt. Aus verschiedenen Gründen war es in den vergangenen Jahren immer enger geworden.

Trotz reduzierter Schuljahre am Gymnasium und auch entgegen der demoskopischen Entwicklung: Die Schülerzahlen am JBG sind seit Jahren steigend. Dies stellte die Schule in der Vergangenheit vor Probleme. Als Notlösung waren bereits Schulcontainer für vier Klassen aufgestellt worden. Schulleiter Werner Altmann zeigte sich über die neuen Räume sehr erfreut: "Raum und Platz zu haben, ist ein Privileg", so der Leiter und der Informatikraum sei wohl "einer der größten Räume dieser Art an einem schwäbischen Gymnasium". Studiendirektor Alexius Batzer als ehemaliger Projektleiter hatte den Neubau bis zu seinem Weggang nach Buchloe in diesem Jahr begleitet. Wie er gegenüber dem KREISBOTEN erläuterte, hatten erste Überlegungen hinsichtlich einer Erweiterung bereits 2006 bei der Einweihung der Mensa stattgefunden. Ein von ihm favorisierter Anbau mit sechs Räumen scheiterte an den Kosten in Millionenhöhe. Die nun abgeschlossene Baumaßnahme sei jedoch eine gute Lösung. Der Anbau im Atrium des Altbaus ist so integriert, dass selbst die alten Fenster verwendet wurden und Geld gespart werden konnte. Eine architektonisch gelungene und unauffällige Lösung. In launiger Weise erläuterte Oberbürgermeister Stefan Bosse den langen Weg des Genehmigungsverfahrens bis zur Fertigstellung der Unterrichtsräume. "Dabei geht es immer nur ums Geld", so der OB. Doch die Kosten von rund 765.000 Euro bei 43 Prozent Förderung durch den Freistaat hätten sich gelohnt. Neueste Technologie Christof Walter als Nachfolger von Batzer in der Rolle des Bauleiters führte durch die hellen und funktionalen Räume. Man habe sich einerseits zwar für eine herkömmliche Tafel entschieden, andererseits aber auch neueste Technologie in Form eines sogenannten "Tablet-PC" installiert, so Walter. Dieser ermöglicht der Lehrkraft das Schreiben mit einem Stift auf einer Bildschirmfläche und Projektion an die Wand. Der IT-Raum entspricht neuestem Standard und erlaubt in Abhängigkeit der Lerngruppengröße die individuelle Nutzung der PC-Ausstattung. Die aus 40 Schülern bestehende "Obst-AG" mit Georg Schindele und Tobias Krüger hatte die Gäste mit eigenen Fruchtdrinks bewirtet und dem Stadtoberhaupt einen speziellen "JBG-Shake" serviert. Die musikalische Umrahmung der Feierstunde gestaltete die Bigband des Jakob-Brucker-Gymnasiums unter Leitung von Ulrich Bihlmayer.

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