Schweigen gebrochen

Kaufbeuren – Er hatte während des gesamten Prozesses geschwiegen, doch zum Schluss zeigte er Reue: „Es tut mir wahnsinnig leid, wenn ich könnte, würde ich es ungeschehen machen“, sagte der Haupttäter zum Ende der Verhandlungen des Wertach-Mordes vor der Urteilsverkündung.

Wie berichtet, war der 19-Jährige zu neun Jahren Jugendstrafe verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte zwölf Jahre gefordert. Teil der Strafe ist die zeitweilige Unterbringung in einer Entziehungsanstalt. Das Gericht hatte zwar den Vorsatz und Heimtücke bei der Tat als gegeben angesehen, nicht aber das Tatmotiv der Habgier. Bekannterweise hatten die drei Angeklagten Schulden aus Drogengeschäften in Höhe von 3.800 Euro bei ihrem Opfer. Wie jetzt in einem Prozess in Kaufbeu­ren bekannt wurde, war dieser kurz vor seinem Tod am 4. Juli 2015 an einem Überfall auf einen 27-Jährigen beteiligt. Auch hier sei es um Drogen gegangen.

von Michaela Frisch

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