Spittelmühlkreuzung: Verkehr kann über Winter normal laufen

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Die Baustelle an der Spittelmühlkreuzung wird "in den nächsten Wochen" geräumt.

Kaufbeuren – Aus den geplanten drei Monaten an der Baustelle Spittelmühlkreuzung sind bisher schon sieben Monate geworden. Im jüngsten Bauausschuss am Mittwoch sagte Uwe Seidel, Abteilungsleiter für Tiefbau, dass der zweite Bauabschnitt auf das nächste Jahr verschoben wird. Zuvor hatten die Verantwortlichen pro und contra der Verschiebung abgewogen.

Für die Verzögerungen der Bauarbeiten gab es verschiedene Gründe. Es wurden Fundamente im Boden vorgefunden, die vorher nicht bekannt waren, wegen des Grundwasserandrangs musste eine Absenkung eingerichtet werden, außerdem brach das Wehr an der Wertach nach anhaltenden Regenfällen, was zu einer Überschwemmung führte. Größtes Hindernis sei eine Telekomleitung gewesen, für die Wände der Baugrube anders als geplant abgestützt werden mussten. Vor allem wegen eines unvorhersehbaren Wintereinbruchs sei es sinnvoll, die weiteren arbeiten auf das kommende Jahr zu schieben.

Baureferatsleiter Helge Carl betonte, dass die Baustelle sehr sorgfältig geplant worden sei, man aber einfach Pech gehabt habe. Er sprach von einer bitteren Pille. Die beauftragte Firma sei äußerst flexibel gewesen.

Wenn es gut läuft, soll der zweite Bauabschnitt innerhalb von drei bis vier Monaten im kommenden Jahr fertiggestellt sein. Die jetzige Baustelle wird laut Carl in den nächsten Wochen geschlossen. Somit kann die Gutenbergstraße an der Spittelmühle über den Winter wie gewohnt befahren werden, allerdings ist eine Fußgänger- und Radfahrerquerung dort nicht möglich. Für die Baustelleneinrichtung werden weitere Kosten anfallen.

von Martina Staudinger

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