Alle sind Gewinner

Höhepunkt des ersten Tages war der Fünf-Minuten-Lauf mit einem Paten. Foto: moriprint

Fairness, Konzentration, Begeisterung – mit drei Attributen lässt sich das Landesschulsportfest beschreiben, bei dem 13 Körperbehinderten-Schulen aus Bayern sich vor kurzem in verschiedenen Wettkämpfen maßen. Rund 200 Jugendliche, unter anderem aus Würzburg, München, Schongau, Augsburg und Kempten, traten dazu an. Kempten war dafür zum dritten Mal Austragungsort. Diesmal allerdings teilte sie sich diesen Anspruch mit Wiggensbach, denn aufgrund des Wetters musste die als Outdoor geplante Veranstaltung kurzfristig in die Halle verlegt werden. Neben dem Cambomare in war daher die Panoramarena in Wiggensbach noch Wettkampfstätte.

„Die Schüler können bei den Wettkämpfen zeigen, wofür sie trainiert haben. Jede und jeder gibt sein Bestes. Allein das verdient hohe Anerkennung. Und am Ende sind alle – ob nun Sieger oder nicht – jedenfalls persönliche Gewinner, denn ganz wichtig ist die Begegnung, ist die Freude am Sport“, begrüßte Oberbürgermeister und Schirmherr Dr. Ulrich Netzer (CSU) die Sportler. Viel Organisationsarbeit 17 der insgesamt 200 Sportlerinnen und Sportler wurden von der Körperbehinderte Allgäu gestellt. Während der zwei Wettkampftage hatten die übrigen Schüler der Astrid-Lindgren-Schule frei, denn dort wurden alle Sportler untergebracht. Dabei lag die Organisation in den Händen von Konrektor Helmut Kirsch und seinem Team. „Die Verpflegung, Betreuung und Übernachtung von 200 Sportlern mit Handicap will gut organisiert sein“, informierte Reinhold Scharpf, Geschäftsführer der Körperbehinderte Allgäu. Die Gesamtleitung des Sportfestes oblag Siegfried Sirtl, Beratungsrektor der Bayerischen Landesstelle für den Schulsport. Neben den Disziplinen Schwimmen, Leichtathletik und Ausdauerwettwerbe gab es am Abend des ersten Sporttages noch eine Premiere – den Fünf-Minuten-Lauf mit einem Paten. Helmut Kirsch hatte sich dieses „Special“ ausgedacht. Dabei ging es darum, dass die Sportler innerhalb von fünf Minuten soviel Strecke wie möglich zurücklegen – zu Fuß oder mit dem Rolli. Die Paten – „Prominente“ aus dem Allgäu – sollten die Sportler bei dem Fünf-Minuten-Run anfeuern, ihr Bestes zu geben. 13 Sportlerinnen und Sportler traten dazu an.

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