"Alles aus einer Hand"

Mobil, beweglich und flexibel zu sein – das ist heutzutage sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein erfülltes Leben. Und, für die meisten Menschen auch völlig selbstverständlich. Doch wer etwa an einer körperlichen Behinderung leidet, hat mit der Mobilität schon enorme Schwierigkeiten und muss viele Einschränkungen in Kauf nehmen.

Gemeinsam mit der Fahrschule „smile“ hat das Autohaus Brosch in Durach eine Initiative entwickelt, die körperlich Behinderten größere Mobilität, und damit einhergehend den Einstieg in ein normales (Berufs-)Leben, ermöglicht. So bietet „smile“ als bisher einzige Fahrschule im Allgäuer Raum Fahrunterricht für Körperbehinderte an. Dabei kümmern sich Inhaber Martin Bodenschatz und sein Team um sämtliche Formalitäten, beraten bei notwendigen Behördengängen und Beantragungen von finanziellen Zuschüssen, zum Beispiel bei der zuständigen Arbeitsagentur und/oder den Versorgungskassen. Einmaliger Service „Alles aus einer Hand“ lautet hierbei das Motto von „smile“: Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs, Fahrgutachten vom TÜV – dies und mehr kann über die Fahrschule abgewickelt werden. Zudem haben körperlich Behinderte die Wahl, ob sie am herkömmlichen, theoretischen Unterricht teilnehmen oder eigene Blockstunden belegen möchten. Die dafür notwendigen, behindertengerechten (Schulungs-)Fahrzeuge werden vom Autohaus Brosch geliefert. Die Fahrzeuge werden entweder in der eigenen Werkstatt umgebaut oder bei entsprechend spezialisierten Umrüstungsfirmen in Auftrag gegeben. Dabei gibt es für jede Art und jeden Grad der Beeinträchtigung die passende Lösung: Gaspedalverlegung, Handbediengerät, Drehknauf am Lenkrad (umsteckbar), Spurwechsel-Assistent und vieles mehr. Großes Interesse Am vergangenen Samstag konnten sich zahlreiche Besucher und Gäste von der erfolgversprechenden Initiative „Mobil trotz Handicap“ im Autohaus Brosch auf der gleichnamigen Messe überzeugen. Unterschiedliche Aussteller und Organisationen, die Körperbehinderte auf ihrem Weg (zurück) in ein „normales“ Leben betreuen, berieten und informierten die Betroffenen ausführlich. Mit Musik, „Rolli“-Tanzeinlagen der Tanzschule Grill und einem Gewinnspiel wurde das umfangreiche Programm unterhaltsam ergänzt. Für das leibliche Wohl sorgte die Klasse BVJ der Astrid-Lindgren-Schule mit Brotzeiten, selbst gebackenen Kuchen und Getränken.

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