Alles friedlich

Neben den Veranstaltern hat am Montag auch die Polizei ein zufriedenstellendes Fazit aus der 60. Allgäuer Festwoche gezogen. „Es ist nichts Schlimmes passiert“, sagte Karl-Heinz Schader von der PI Kempten gegenüber dem KREISBOTE. Positiv sei vor allem, dass es heuer im Gegensatz zu den vergangenen Jahren kaum Glasbruch gegeben habe, so Schader.

Nach Schätzungen der Polizei hielten sich über 100000 Abendbesucher an den Festtagen auf dem Gelände auf. Groß war der Andrang naturgemäß an den Wochenenden. Gemäß dem Sicherheitskonzept schlossen die Verantwortlichen deshalb an allen vier Wochenendabenden sowohl Festzelt als auch Festgelände frühzeitig, um eine Überfüllung zu verhindern. In diesem Zusammenhang wurde insgesamt 20 mal Anzeige wegen Hausfridensbruchs erstattet. Nach Kenntnisstand von Montag kam es laut Schader während der Festwoche zu 18 handgreiflichen, aber nicht schwerwiegenden Auseinandersetzungen. Wiederstand gegen Anordnungen oder Maßnahmen der Polizeibeamten sei vier mal geleistet worden. „Polizeibeamte wurden aber nicht verletzt“, so Schader. Ein Hausverbot wurde bis Festwochen-Sonntag insgesamt 83 mal erteilt, vor allem an jugendliche Besucher zwischen 16 und 21 Jahren. „Aber auch an Besucher, die bewusst gegen die neue Festwochenverordnung verstießen“, berichtete Schader. Bei den Jugendschutzkontrollen seien die Beamten ebenfalls fündig geworden: 53 Verstöße werden an das Recht- und Ordnungsamt weiter geleitet. „Die Mehrzahl davon sind Verstöße gegen den verbotenen Alkoholkonsum“, so Schader weiter. Trauriger Spitzenreiter sei ein 15-Jähriger mit fast zwei Promille gewesen. Der kostenlose Bustransfer habe sich zwar auch heuer wieder bewährt, allerdings nutzten heuer wohl einige Mitfahrer die Gelegenheit, um Aggressionen abzubauen. So sei es laut Polizei in vier Fällen in den Bussen zu Vandalismus gekommen.

Meistgelesene Artikel

Stadtgeschichte: Die letzte Hinrichtung in Kempten

Kempten – Am Freitag, 20. Januar 1928, um 8 Uhr morgens, fand im Hofe des Landgerichtsgefängnisses in der Weiherstraße die letzte Hinrichtung in …
Stadtgeschichte: Die letzte Hinrichtung in Kempten

Inklusion Thema beim SPD-Neujahrsempfang

Kempten – Das neue Jahr wird ein Jahr in dem einiges entschieden wird. In den Vereinigten Staaten von Amerika wurde am Freitag ein Präsident …
Inklusion Thema beim SPD-Neujahrsempfang

Schnell eingliedern mit "LASSE"

Kempten – Christian Kühn ist ein ganz normaler Mann. Täglich pendelt der 33 Jahre alte Familienvater von Füssen nach Kempten zur Arbeit. In der …
Schnell eingliedern mit "LASSE"

Kommentare