Der Anfang ist gemacht

Der Ausbau des Schulzentrums geht in die nächste Phase. Nachdem die Vorarbeiten abgeschlossen sind und das GMS Planungsbüro mit all seinen Plänen ins Reine gekommen ist hat die „heiße Phase“ des Mensabaus begonnen. Immerhin werden nun rund 4,2 Millionen Euro verbaut damit die Schulen des gesamten Zentrums eine spürbare Entlastung erfahren.

Die Höhe der Zuschüsse beläuft sich auf etwa 1,7 Millionen Euro und damit wird deutlich, dass dieser Bau eine äußerst förderungswürdiges Objekt darstellt. Hier geht es nicht nur um eine „Abfütterungsstelle“ für die Schüler sondern um die Grundlage der Ganztagesbetreuung. Nicht nur der große Saal ist hier geplant, sondern auch Kunst- und Musikräume. Dass der Raum mit immerhin 196 Sitzplätzen auch für kulturelle Belange, Versammlungen und Theatergruppen genutzt werden kann, ist schon lange der Traum der Lehrer und Schulleiter in diesem Bereich des Schulzentrums. Direkt betroffen sind hier Grundschule, Werkrealschule und Realschule, die nun aus dem Provisorium „Ganztagesbetreuung“ endlich zum festen Mittelpunkt kommen können. Vergangene Woche setzte Petzer Clement (SPD) als Vertretung des Bürgermeisters den Spatenstich für die neue Mensa am Schulzentrum. Wolfgang Grimm, Schulleiter der Werkrealschule, hatte ebenfalls den Spaten in die Hand genommen. Im Anschluss dankte er allen Beteiligten, die zum Beginn der Arbeiten beigetragen hatten. Die Fertigstellung der Mensa ist zum Beginn des Schuljahres 2011/2012 geplant, aber schon in diesem Jahr wird ein Großteil der Arbeiten der Firma Xaver Deiss abgeschlossen werden. Noch in den Sommerferien soll der Bodenaustausch am Standort erfolgen. Damit wird die Unterbauung der Fundamente abgeschlossen sein. Architekt Edwin Stöckle wird die Bauleitung übertragen und Paul Rupf-Bolz ist für die Pläne verantwortlich. Bis Weihnachten soll der Rohbau soweit abgeschlossen sein, dass die Fenster eingesetzt werden können. „Wir werden immer wieder gefragt, warum bei sinkenden Kinderzahlen das Schulzentrum immer weiter ausgebaut werden muss“, sagte Grimm und lieferte auch gleich die Erklärung: „Erstens haben sich die gesamte Lernsituation und die verwendeten Medien grundlegend geändert und zweitens arbeiten wir hier in Isny einfach zu gut“, frohlockte er. Noch immer sei ein reger Zustrom an Schülern aus den bayerischen Nachbargemeinden zu verzeichnen und das werde sich in absehbarer Zeit auch nicht ändern, ist er überzeugt.

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