Arbeit beginnt

Die Liste der Programmpunkte bei der ersten öffentlichen Sitzung des Gemeinderates nach der Sommerpause war leicht zu verkraften: Bürgermeister Rainer Magenreuter hatte die ursprünglich angesetzte Sitzung des Technischen Ausschusses vergangene Woche urzerhand in eine allgemeine Sitzung umgewandelt und die Tagesordnung in zwei Sitzungen geteilt. So ist dann am 27. September, um 18 die nächste Sitzung des Gemeinderates geplant.

Bürgermeister Magenreuter berichtete zunächst über die Reise der Isnyer Delegation in die am weitesten entfernte Partnerstadt, Sotkamo in Finnland. Freundliche Aufnahme, ein hochinteressantes Programm mit Besuch der ganzjährigen Wintersportanlage, Schulen, öffentlichen Einrichtungen und einem Bergwerk mit imponierenden Dimensionen standen mit auf dem Programm. Fest steht, dass die Partnerschaft noch weiter intensiviert und auch die schon bestehenden Freundschaften weiter gefestigt werden sollen. Davon seien beide Seiten überzeugt und an verschiedenen schon schriftlich fixierten Vorschlägen wird gearbeitet. Das Zumthor- Projekt wurde inzwischen ebenfalls weiter entwickelt. Von Seiten der Stadtverwaltung wird das Projekt weiter voran getrieben und nun auch, außer den Kosten der Präsentation, abgerechnet. Das Büro Zumthor erhielt für die Erstellung der Entwürfe und Modelle 178 361 Euro, die beteiligten Fachingenieure 22 309 Euro und an Mehrwertsteuer an das Wangener Finanzamt waren 31 077 Euro zu zahlen. Das macht unter dem Strich 221 748 Euro. Die Präsentationskosten kommen noch dazu und bis auf kleinere Ausgaben will Gemeindechef Magenreuter bei der weiteren Entwicklung ohne Gelder aus der Stadtkasse auskommen. Gesucht sind Förderer der Idee, Spender und Investoren. Gespräch mit Ärzten Beim Krankenhaus tut sich offenbar auch etwas. Die Verhandlungen seien zwar zäh, aber immer noch stetig. In den nächsten Tagen will die OSK wieder einmal mit den niedergelassenen Ärzten sprechen, die noch immer an dem Gesamtkonzept interessiert sind. Der Erweiterungsbau der Feuerwehr ist erneut in die Kritik geraten. Nicht wegen der aufgetretenen Mehrkosten, sondern wegen der – nach Meinung einiger Mitglieder des Gemeinderates – Unfähigkeit der Mitarbeiter im Hochbauamt, eine Tabelle der nun tatsächlich anfallenden Kosten vorzulegen. Bürgermeister Magenreuter versprach Besserung und eben die Vorlage diese Liste bis zum 27. September, dem Termin der nächsten Sitzung.

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