Von Aufgeben keine Spur

Dr. Sebastian Wolf (v.l.), Stationsschwester Gabriele Nägele, der Leiter des Pflegebereichs Wangen, Leutkirch und Isny, Sven Wendt, Fördervereins-Vorsitzender Dieter Hechelmann und Bürgermeister Rainer Magenreuter beim Ortstermin im Krankenhaus. Foto: Schubert

Es ist wahrhaftig kein Geheimnis, dass am 17. September im Kreisrat das neue Zukunftsgutachten für die Krankenhäuser der OSK vorgestellt werden soll. Dann sind Entscheidungen zu treffen, die in ihrer Tragweite aus heutiger Sicht nicht überschaubar sind und anschließend geht es in verschiedene Diskussionsrunden quer durch den Landkreis.

Das hindert aber den Vorsitzenden des Fördervereins zur Erhaltung des Isnyer Krankenhauses, Dieter Hechelmann, nicht daran, zunächst einmal ein positives Signal zu setzen. Mit weiteren 12 000 Euro hat der Förderverein zwei neue elektrische Betten, einen Krankentransportwagen und einen Pflegewagen finanziert, die nun dem Personal für die Betreuung zur Verfügung stehen. Das ist ein Signal an die Entscheidungsträger: Die Isnyer geben nicht auf und hoffen weiterhin auf ein Weiterbestehen des Krankenhauses. Rund 100 000 Euro hat der Förderverein mittlerweile investiert. Das ist in Anbetracht der Finanzlöcher bei der OSK und eben auch in Isny nur ein relativ kleiner Betrag, spricht aber für die Mitglieder, die in den vergangenen Jahren nie den Mut verloren haben und auch jetzt unbeirrt weiter machen. Das Signal wird bereits erkannt: Der Geschäftsführer der OSK, Dr. Sebastian Wolf war zum Übergabetermin gekommen und bedankte sich im Namen der OSK. Bürgermeister Rainer Magenreuter, überzeugt von der guten Ausrüstung des Krankenhauses, dankte ebenfalls den rund 250 Mitgliedern des Vereins und hofft auf eine kluge Entscheidung bei den anstehenden Beratungen.

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