Ausgedehnte Überwachung

Das Überwachungsgebiet der kommunalen Verkehrsüberwachung wird ausgedehnt. Einem entsprechenden Antrag von Stadtrat Hans-Peter Wegscheider (FW) und der SPD-Fraktion wurde am Donnerstag im Verkehrsausschuss einstimmig stattgegeben. Künftig werden zehn Prozent der bisherigen Parküberwachung im Innenstadtbereich auf den Außenbereich verlagert, erläuterte Volker Reichle, Leiter des Amts für Verkehrswesen.

Während der Antrag von FW-Stadtrat Wegscheider lediglich auf eine Erweiterung der Überwachung im Bereich Lotterbergstraße/Memminger Straße aufgrund der Parkprobleme bei dem türkischen Lebensmittelladen zielte, beantragte die Kemptener SPD-Fraktion gleich eine Ausweitung für den gesamten Außenbereich. Amtsleiter Reichle zufolge ist das derzeitige Überwachungsgebiet auf den Bereich innerhalb der Iller im Osten, dem Adenauerring, dem Heussring, der Bahnhofstraße sowie dem Schumacherring begrenzt. „Aufgrund der Innenstadtnähe mit Besuchern und den dort Beschäftigten ergibt sich dort der höchste Parkdruck und somit die größte Notwendigkeit einer Überwachung“, erklärte der Amtsleiter. Außerhalb dieses Gebiets wurde bislang nur der gebührenpflichtige Kurzzeitparkplatz des Klinikums in der Robert-Weixler-Straße mit überwacht. Nicht ohne Risiko Eine Ausweitung des Überwachungsgebiets könne zu Effektivitätsverlusten wegen der anfallenden Fahrzeiten und damit verbundenen Einnahmeminderungen führen, merkte Volker Reichle an. Außerdem lässt sich eine Erweiterung gebietsmäßig nicht klar konzipieren. Daher bietet sich Amtsleiter Reichle zufolge für die Ausdehnung des Überwachungsbereiches der gesamte Stadtbereich ohne Peripherie wie Mariaberg, Heiligkreuz, Neuhausen, Härtnagel, Zollhaus, Hinterbach, Hirschdorf, Ursulasried einschließlich Gewerbegebiet, Leubas, Leupolz, Rothkreuz und sonstige umliegende Weiler an, wo dann bereits vorhandene „Brennpunkte“ überwacht werden können. Durch den einstimmigen Beschluss der Mitglieder des Verkehrsausschusses wird die Überwachung des Innenbereichs ausgedünnt und dafür zehn Prozent der zur Verfügung stehenden Überwachungsstunden auf den Außenbereich, das Kemptener Stadtgebiet ohne Peripherie, verschoben. Damit fallen von den 830 monatlichen Stunden für die Parküberwachung künftig 80 auf den Außenbereich, immerhin 750 bleiben dann noch für die Kontrollen in der Kemptener Innenstadt übrig.

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