Auszeichnung für Schwester Doris

Schwester Doris, Braumeisterin und Ordensschwester der Kongregation der Armen Franziskanerinnen, ist stolz auf ihre Auszeichnung. Foto: Schubert

Heuer haben sich die Mitglieder der Kooperation „Brauer mit Leib und Seele“ in Isny im Brauereigasthof der Brauerei Stolz getroffen, um sich in gemütlicher Atmosphäre noch weiter kennen zu lernen, Fachinformationen auszutauschen und vor allen den Förderpreis der Bierkultur zu verleihen. Die Bierkultur ist es, was die neun Brauereien zelebrieren wollen.

Die Kunst des Bierbrauens, natürlich nach dem Deutschen Reinheitsgebot, die Kunst des Genießens und die Tradition des Feierns und der Geselligkeit sind Grundzüge ihrer Strategie. Im Anschluss an die Begrüßung durch Josef Stolz und Ulrich Stumpf, den Sprecher der Brauereikooperation, stellte Johannes Stolz als der jüngste der Isnyer Braumeister die verschiedenen Isnyer Biersorten vor und wies auf den Tisch hin, auf dem jede der beteiligten Brauerei eines ihrer Produkte anbot. Für das SWR-Fernsehteam der Sendung „Treffpunkt“ war der Gewinn des Preises durchaus eine Bestätigung ihrer Arbeit rund um die Volkskultur und damit auch das Bier. Das Vorabendprogramm am Sonntag steht oft im Zeichen von Festen in der Region, Handwerkskunst, Brauchtum und Feiern die Land und Leute den Menschen näher bringen sollen. Schwester Doris, Braumeisterin der Klosterbrauerei Mallersdorf, wurde ebenfalls geehrt. Sie erhielt den Förderpreis für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre Leistungen für das Brauhandwerk. Bei ihren Auftritten in der Öffentlichkeit, in Interviews und Fernsehauftritten wie auch am Sudkessel in der Brauerei oder anderen Anlässen, bricht sie eine Lanze für das Bier und macht kein Hehl daraus, dass auch sie mäßig aber regelmäßig den Gerstensaft genießt. Die Laudatoren des Abends, Dr. Karl-Ullrich Heyse, Herausgeber der „Brauwelt“, und Gottfried Härle, Juror und Gründungsmitglied der Brauer mit Leib und Seele, hatten es nicht schwer ihre Freude darüber zum Ausdruck zu bringen, dass nun schon zehn Jahre lang die Inhabergeführten Familienbrauereien gerade auch durch den Zusammenschluss und die gemeinsamen Auftritte in der Öffentlichkeit ihren festen Platz behalten haben.

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