Autofahrer kalt erwischt

Im Verlaufe des Montags haben sich im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West durch den Wintereinbruch bis zum frühen Abend rund 70 Verkehrsunfälle ereignet. Bei den meisten Fällen handelte es sich um Unfälle mit Blechschäden. 14 Personen wurden leicht verletzt.

Laut Polizei ist der Großteil der Unfälle auf nicht angepasste Geschwindigkeit oder zu geringen Sicherheitsabstand zurückzuführen. Bei den Unfällen entstand ein Sachschaden von weit über 100 000 Euro. Neben der Unfallgefahr aufgrund der schneebedeckten Straßen weißt die Polizei in einem Bericht auch auf die erhöhte Gefahr für Radfahrer und Fußgänger hin. Mit den kurzen Tagen und der damit früh hereinbrechenden Dunkelheit häufen sich Situationen, in denen Radfahrer und Fußgänger schlecht erkennbar sind. Das Polizeipräsidium gibt daher folgende Hinweise: Fußgänger können gefährliche Situationen vermeiden, wenn sie vorhandene Gehwege benutzen und die Straßenseite an einer gesicherten Stelle wechseln. Radfahrer sollten vorhandene Lampen auch unbedingt einschalten. Ebenfalls werden sowohl Fußgänger als auch Radfahrer durch reflektierende Bänder wesentlich besser sichtbar. Im eigenen Interesse sollten gerade Radler auf die „Sicherheit ihres Drahtesels“ und Verkehrsregeln achten, empfiehlt die Kemptener Polizei. kb

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