Baier-Regnery übernimmt

Thomas Baier-Regnery ist der Leiter des neuen Amts für Jugendarbeit. Das gab OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) am vergangenen Donnerstag im Rahmen einer ÜPressekonferenz vor. Der 40-jährige Thomas Baier-Regnery ist bereits seit über zehn Jahren für die Stadt Kempten in verschiedenen Aufgaben tätig. So war er beispielsweise als Sozialpädagoge im Bezirkssozialdienst des Stadtjugendamtes, im Projekt Controlling des Jugendamtes sowie im Referat für das Projekt „Zukunft bringt´s“ tätig. Somit habe er alle wichtigen Kenntnisse und Kontakte, um seine zukünftige „neue“ Arbeit erfolgreich zu gestalten, erläuterte Netzer.

Im neuen Amt seien nun alle nachfolgenden Angebote für junge Menschen in Kempten in einer gemeinsamen Organisationsstruktur zusammengeführt, frohlockte der Rathauschef: die klassischen Angebote der Jugendarbeit mit den Bereichen Jugendpflege, Jugendschutz, offene Jugendarbeit, dem Jugendhaus sowie dem Spielmobil. Außerdem gehören die Angebote der außerschulischen Bildung mit der Jugendsozialarbeit an Schulen, also mit allen Fachkräften der Schulsozialarbeit, die in Kempten an den Hauptschulen, dem Agnes-Wyssach-Förderzentrum und seit diesem Schuljahr erstmalig auch im Grundschulbereich an der Volksschule an der Sutt tätig sind. Des Weiteren gehört zu dem neuen Amt der Bereich der Jugendberufshilfe, das Ökomobil, das speziell für benachteiligte junge Menschen einen besonderen Weg zur Integration in Ausbildung und Arbeit ermögliche, so Netzer weiter. "Sinnvolle Ergänzung" Diese Angebote vernetzten sich sowohl mit den innovativen Maßnahmen des Projektes für Jugend, Schule und Beruf, „zukunft bringt´s“, als auch den gemeinwesenorientierten Ansätzen der Sozialen-Stadt-Projekte in den Stadtteilen Thingers und Sankt Mang. „All die verschiedenen Bereiche in einem Amt für Jugendarbeit zusammen zu fassen, stellt eine sinnvolle Ergänzung und Vernetzung sicher“, erklärte Netzer. Die Organisationsstruktur sei dabei an den Bedürfnissen der jungen Menschen in Kempten ausgerichtet und beinhalte außerdem auch eine in die Zukunft ausgerichtete strategische Dimension. Die organisatorische Bündelung in einem Amt für Jugendarbeit leiste einen wichtigen und entscheidenden Beitrag zur Erreichen der bis zum Jahr 2020 gesetzten strategischen Ziele, fuhr das Stadtoberhaupt fort. „Als erstes soll Kempten eine Stadt sein, in der möglichst alle jungen Menschen ihren Platz in der Gesellschaft und im Arbeitsleben finden.“ Außerdem möchte die Stadt den demographischen Wandel gestalten. Das neue Amt für Jugendarbeit wie auch das bisherige Jugendamt, geführt von Matthias Haugg, werden zukünftig eng und kooperativ zusammen arbeiten und sich gegenseitig ergänzen und unterstützen.

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