Baldiger Beginn

Endlich richtig loslegen will das Historische Handwerkerhaus auf der Burghalde in diesem Jahr. Bereits in Kürze sollen, so der Initiator der unter Trägerschaft des Allgäuer Burgenvereins stehenden Einrichtung, Rudolf Müller-Tolk, alle Formalitäten für den „Zünftig e.V. Förderkreis des Hauses für historisches Handwerk“ unter Dach und Fach sein.

Ein wichtiger Schritt, wie Müller-Tolk erklärte, um für die Kurse „wettbewerbsfähige Preise“ auch für weniger finanzkräftige Zielgruppen anbieten zu können. Da die Zuschussmöglichkeiten unklar seien, sehe es trotz großen Interesses mit den Anmeldungen von Schulklassen eher dürftig aus. Auch auf Gelder aus Stiftungen können man sich wenig Hoffnung machen, erläuterte er das Problem, zwar ein volles Programm zu haben, aber es mangels preislicher Attraktivität nicht an den Mann bringen zu können. Keinesfalls wolle man jedenfalls bei der Kursbetreuung sparen, die mit maximal sechs bis acht Teilnehmern pro Betreuer optimales Arbeiten ermögliche. Ein Ende „privater Vorleistungen und finanzieller Durststrecken“ soll nun der Förderverein bringen. Das Finanzamt habe bereits „grünes Licht“ für die vorläufige Anerkennung als gemeinnütziger Verein gegeben. Mit dem endgültigen Eintrag beim Registergericht rechnet Müller-Tolk bis Anfang Februar. „Dann wollen wir das Handwerkerhaus den Service-Clubs, Parteien und Unternehmen vorstellen“, baut der engagierte Mann auf viel Unterstützung durch Sponsoren. „Ich hoffe, dass ich dann nicht mehr so viel Zeit und Energie in die Finanzierung stecken muss“, wünschte er sich wieder mehr Zeit für das Kursangebot zu haben. Erleichtert zeigte er sich, dass ihm Christian Breuer als erster Vorsitzender des Fördervereins erhalten bleibt. Wie der KREISBOTE berichtete, hat Breuer aufgrund beruflicher Veränderungen seinen FDP-Kreisvorsitz zur Disposition gestellt. Zumindest eine Legislaturperiode von drei Jahren möchte Breuer laut Müller-Tolk den Vorsitz des „Zünftig e.V.“ aber in jedem Fall ausfüllen.

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