Projekte vorgestellt

Hoffnungsvolle Aspiranten

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Die Veranstaltung in der Mensa des Gymnasiums ist gut besucht. Immerhin waren auch Gruppen anderer Schulen mit dabei und entsprechend ist das Interesse der Besucher.

Isny – Es war eine informative Veranstaltung im Gymnasium, wo die einzelnen Arbeitsgemeinschaften aus der Region ihre Firmenprojekte vorstellten.

Die Präsentation in der Mensa des Isnyer Gymnasiums gilt als „Kick Off Veranstaltung“ zum Deutschen Gründerpreis für Schüler, und gerade diese Vorstellung vor einem begrenzten Publikum soll den „Jungunternehmern“ die nötige Sicherheit vermitteln, die zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben notwendig sein wird. Nicht nur machen, sondern auch darüber reden können, ist wichtig.

Ein Anstoßreferat von Mark Vochezer, dem Existenzgründungsberater der Kreissparkasse, sollte den zahlreichen Gästen bei dieser Veranstaltung Chancen und Risiken einer Existenzgründung nahe bringen. Als strahlende Beispiele hatte er sich Bill Gates und Mark Zuckerberg ausgesucht, die quasi von Null auf Unendlich voran gekommen sind.

Axel Bächi, stellvertretender Schulleiter des Gymnasiums, begrüßte die Gäste von Isny Aktiv, die im Rahmen des „Unternehmerstammtischs“ ebenfalls zu dieser Veranstaltung gekommen waren. In deren Namen dankte Jakob Immler für die Einladung und die Gelegenheit, den „Unternehmernachwuchs Isnys und der Region“ kennen zu lernen.

Axel Bächi sorgte für weitere Motivation, indem er die Gruppe „Vital Care“ auf die Bühne bat. Sie hatten es vom Isnyer Gymnasium bis nach Hamburg geschafft, wo sich die zehn besten Gruppierungen getroffen hatten. Mit ihrem die Vitalfunktionen überwachenden T-Shirt und der bis hin zur Kleidung ausgefeilten Präsentation hatten sie sich selbst bewiesen, wie erfolgreich man sein kann. Anschließend konnten die Besucher an den Ständen der Gruppen sich rundum informieren und beim abschließenden „Small Talk“ ihre Kommentare dazu abgeben.

Neun Aufgaben

Jetzt geht es mit dem „Count Down” weiter: Bis zum 15. Mai müssen die Teams auf der Spielplattform neun Aufgaben bewältigen, die fristgerecht erledigt sein müssen. Die Abgabe erfolgt am 15. Mai, anschließend erfolgt die Bewertung durch die Jury und die bundesweite Siegerehrung für die zehn besten Teams am 2. Juli in Hamburg. Das Gewinnerteam reist schließlich im September zur Verleihung des Deutschen Gründerpreises nach Berlin und die fünf besten Teams bekommen noch weitere Schulungen im „Future Camp“ geboten.

Die zur Veranstaltung angemeldeten Projekte sind:

„Akku2Go”/Hans Multscher Gymnasium Leutkirch: Entwickeln eine Akku-Leihstation, die bei besonderen Events angemietet werden kann und die Benutzer elektronischer Geräte mit aufladbarer Energie versorgt.

„E-Braille”/Gymnasium Isny: Die Welt der Bücher auch für Blinde besser zugänglich machen. Dies soll durch einen E-Bookreader für Blinde möglich gemacht werden.

„Flippomatix”/Hans Multscher Gymnasium Leutkirch: Bau eines Notrufhelms mit Erschütterungssensor.

„Securio”/Hans Multscher Gymnasium Leutkirch: Entwicklung eines mobilen elektronischen Fahrlehrers.

„Kreative Navigation”/Hans Multscher Gymnasium Leutkirch: Soll Blinden und Ortsunkundigen helfen, sich in einer Stadt zurecht zu finden.

„Smart look”/Salvatorkolleg Bad Wurzach: Eine Brille oder Kontaktlinsen, die sich automatisch an die Sehhstärke anpassen.

„!.F.F./”Studienkolleg St. Johann, Blönried: Restaurantkette, die frische Zutaten anbietet. Diese können dann gekauft und mitgenommen werden oder auch bei Koch des Restaurants abgegeben werden, der dann ein Gericht zusammenstellt.

„Heattech”/Studienkolleg St. Johann, Blönried: Handschuh mit integrierter Heizfunktion.

„Elektronik-Cars Fuel Changestation”/Studienkolleg St. Johann, Blönried: Entwicklung und Aufbau eines Systems zum Akku-Austausch für Elektroautos um die Reichweite zu erhöhen.

„5ünf Corp.”/Studienkolleg St. Johann Blönried: Schuh, der die Innentemperatur benutzerfreundlich anpasst.

Manfred Schubert

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