Beliebter Heiliger

Einen großen Heiligen wollte die Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit in Kempten jetzt beim diesjährigen Ministrantentag in Lenzfried in den Mittelpunkt stellen. 420 Ministranten aus 38 Pfarreien des Kemptener Dekanates folgten dieser Einladung und lernten unter dem Motto „Minis mögen Magnus“ allerlei über das Leben dieses Heiligen.

In den Räumen und auf den Plätzen der Maria Ward Schule in Lenzfried konnten die Jugendlichen bei insgesamt 19 Stationen spielerisch den Legenden aus dem Leben des heiligen Magnus nachgehen. Dreißig jugendliche Helfer und hauptamtliche Mitarbeiter ermöglichten den reibungslosen Ablauf des Events. „Wir haben drei Boa–Schlangen getötet“, erzählte Tobias stolz und wies auf die drei zerfetzten Luftballonrollen am Boden. Seine Ministrantenkollegin Franziska war dagegen beim Drachenstechen erfolgreich und Christian punktete beim Namenstagsquiz. Wer sich lieber alleine beschäftigen wollte, konnte an einem der zahlreichen Werkangebote teilnehmen oder den riesigen Freispielbereich auf dem Sportplatz nutzen. Drei göttliche Joker Den begehrten Siegerpokal beim Stationenlauf gewann die Gruppe der Gastgeber aus Lenzfried knapp vor Siebratshofen. Mit einem langen Zug über die Lenzfrieder Straße, die kurzzeitig gesperrt war, wechselten die Ministranten in die Pfarrkirche St. Magnus über. Dort präsentierte Jugendpfarrer Klaus Hellmich das große Gewinnspiel „Wer wird Millionär“. Anschaulich zeigte er den Jugendlichen, wie wenig wir oft über unseren Glauben wissen und ermutigte dazu, die drei göttlichen Joker, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, anzurufen. Dann, so der Geistliche, werde jedes Leben wirklich bereichert. Die Franziskusband brachte die jungen Leute mit rhythmischen Liedern in Bewegung. Markus Meister, Leiter der Franzsiskusband, hatte zusammen mit Sebastian Jung sogar einen Titelsong zum Tag komponiert. Zündender Funke Rita Eberle, seit acht Jahren Dekanatsjugendseelsorgerin, wurde verabschiedet, da sie eine neue Aufgabe in der Kurklinik in Pfronten übernimmt. Hellmich bescheinigte ihr, sie sei stets ein zündender Funke im Team der Regionalstelle gewesen. Die Jugendlichen dankten ihr mit anhaltendem Applaus für die geleistete Arbeit.

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