Bessere Zu- und Ausfahrt

Die Zu- und Ausfahrt am Feuerwehrhaus St. Mang wird verbessert. Die Pläne dafür stellte Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann jetzt im Verkehrsausschuss vor. Geplant ist eine neue Feuerwehrausfahrt von der Wilhelmstraße nach Norden und über die Straße „Am Kreuzbergele“ auf die Duracher Straße. Derzeit ist der Feuerwehrstandort an der Wilhelmstraße 1 von der Duracher Straße kommend ausschließlich über die Neudorfer Straße und Wilhelmstraße möglich. Wann die Arbeiten gestartet werden können, ist jedoch noch unklar.

„Der zunehmende Parkdruck im gesamten Wohngebiet führt insbesondere in der Neudorfer Straße zu häufigem Parken am Fahrbahnrand“, erklärte Wiedemann. Damit stehe oftmals nur eine eingeschränkte Fahrbahnbreite bzw. nur eine verbleibende Fahrgasse für den laufenden Verkehr zur Verfügung, was zu „massiven verkehrlichen Konflikten“ führe. Ein ungehindertes Ausfahren der Einsatzfahrzeuge ist Wiedemanns Angaben zufolge nicht gewährleistet, Zufahrtsmöglichkeit und Parkplatzsituation für einrückendes Feuerwehrpersonal ist problematisch (der KREISBOTE berichtete). „Mit der geplanten neuen Feuerwehrausfahrt von der Wilhelmstraße nach Norden und weiter über die bestehende Erschließungsstraße „Am Kreuzbergele“ auf die Duracher Straße werden die Verkehrsverhältnisse entscheidend verbessert, die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer wird wesentlich erhöht“, machte daher Wiedemann klar. Die Situation soll so an den geplanten Erweiterungsbau der Feuerwehr (der KREISBOTE berichtete) angepasst werden. Die Ein- und Ausfahrt zum/vom Feuerwehrgelände werde über eine neue Schrankenanlage geregelt, so Wiedemann. Zusätzlich wird an der Einmündung zur Duracher Straße eine Ampel installiert, die im Einsatzfall die Einschleusung der Feuerwehrautos in den laufenden Verkehr auf der Hauptstraße schnell und gefahrlos ermöglicht. Insgesamt werden rund 70 Meter der Straße ausgebaut, 60 Meter werden neu gebaut. Der vorhandene Gehweg von der Neudorfer Straße entlang der Wilhelmstraße zum „Kreuzbergele“ wird behindertengerecht verbessert. Der Weg wird ohne die bisherige Treppe neu hergestellt. Zusätzlich werden in der Wilhelmstraße 20 Parkplätze angelegt, 13 öffentliche und sieben für die Feuerwehr. „Damit wird die angespannte Parkplatzsituation in diesem Bereich wesentlich entschärft“, frohlockte der Tiefbauamtsleiter. Die Gesamtkosten für die Bauarbeiten werden bei rund 260 000 Euro liegen. Kostenträger ist die Stadt. Für die öffentlichen Bereiche werden Wiedemann zufolge Ausbaubeiträge erhoben. Der Verkehrsausschuss beauftragte mit dem einstimmigen Beschluss die Verwaltung die Haushaltsmittel im Investitionsplan anzumelden.

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