Theaterfestival Isny: Das Leitungsteam zieht positive Bilanz

Zufriedene Gesichter

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Das Leitungsteam des Festivals: (v.l.) Thomas Huber, Karin Konrad und Toni Drescher.

Isny/Burkwang – Mehr als 5000 Besucher waren in diesem Jahr zu den neuntägigen Veranstaltungen des Theaterfestivals gekommen. Diese Bilanz kann sich durchaus sehen lassen und da fällt es leicht schon mal an das nächste Jahr zu denken, wenn auch natürlich noch nicht konkret. Denn jetzt muss erst einmal das diesjährige Ergebnis „verdaut“ werden bevor man sich streckt und das nächste Festival in Angriff nimmt.

Thomas Huber, zuständig für das Veranstaltungsprogramm, Karin Konrad, Leiterin des Kulturbüros und PR-Zuständige beim Theaterfestival, wie auch Toni Drescher, seit Jahren beim laufenden Geschäft zu finden, machten einen recht entspannten Eindruck als am Samstag über die Bilanz gesprochen wurde. Der Campingbereich war ausgelastet und zu bemerken war, dass auch Veranstaltungsbesucher mit dem Zelt oder dem Wohnwagen anreisten, um auch ganz locker nach den Vorstellungen noch bei der Gastronomie Zeit für Gespräche und Entspannung zu haben.

Die Veranstaltungen im großen Zelt sind zwar das deutlich Sichtbare beim Festival, aber die 62 stattgefundenen Kurse in den unterschiedlichsten Themenkreisen, Tanz, Musik, Theater, Artistik und auch handfesten Anleitungen am Schmiedefeuer oder bei der Holzbildhauerei, waren ein weiterer Schwerpunkt. Es ist die Vielzahl und erstaunliche Breite der Angebote, die zu Magneten für Besucher werden. Mehr Platz und Ruhe im Campingbereich gab es auch, weil nach dem Aufbau die Fahrzeuge aus dem Schlafbereich verbannt waren.

Von Carl Einar Häckner bis Jemen Blues, vom Max Pixner Projekt bis zu Gerhard Polt und Sophie Hunger, Jamaram und Dexico oder am Samstag Marcus Jeroch, der zum Schluss der Veranstaltungen seinen Auftritt hatte, reichte das Programm. Eigentlich war für jeden etwas dabei. Nicht zu vergessen das jährlich stattfindende „Poetry Slam“ mit seiner Spitzenbesetzung. Wortgefechte bis zum Abwinken waren angesagt.

Am Samstagabend zeigten dann die Kursteilnehmer, was bei ihnen an neuen Fähigkeiten hinzukam. Die meisten Kurse fanden in Räumen in der Stadt Entfaltungsmöglichkeiten und die Präsentation im großen Zelt ist bei Tanz, Musik und Bewegung einer der Höhepunkte im Programm.

Mit einer flexiblen Gruppe von rund 40 Mitarbeitern kamen die Veranstalter gut zurecht und besondere Vorfälle gab es auch in diesem Jahr nicht zu besprechen. Auch die „After Show Events“ im Gastronomiezelt waren störungsfrei. Das lag aber auch am freundlichen Ton in allen Bereichen und der sehr persönlichen Betreuung, wenn es darauf ankam. Zufriedene Gesichter auf allen Seiten. Mehr will man doch gar nicht…

Manfred Schubert

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