Blaulichter im Mittelpunkt

Pfarrer Chukwu (links) und Pfarrer Ringwald hatten die Weihung des DRK Heims zusammen übernommen. Fotos: Schubert

Es ist die Zeit der Feste in Isny und der ganzen Region. Begonnen hat der Reigen am Freitagabend, als mit einem offiziellen Festakt der Neubau bei der Isnyer Feuerwehr feierlich eingeweiht wurde. Es war eine Veranstaltung mit geladenen Gästen und viel Prominenz aus kommunalem und regionalem Bereich. Stolz präsentierte Feuerwehrkommandant Albert Morgen zusammen mit seinen Mannen, was in der Zwischenzeit in Isny entstanden ist.

Der Anbau war dringend notwendig geworden und Albert Morgen betonte einmal mehr, dass die Planung und am Ende die Fertigstellung mehr als zwölf Jahre gedauert haben. Rund 1,7 € Millionen Euro waren veranschlagt worden und am Ende sind zwar noch nicht alle Leistungen abgerechnet, aber diese Summe wird wohl ungefähr am Ende unter dem Strich stehen. Die Einhaltung der Vorgabe ist vor allem auch der Eigenleistung der Feuerwehr zu verdanken. 2416 Stunden haben die ehrenamtlichen Helfer eingebracht und das ist mehr als man eigentlich von ihnen erwarten konnte. Immerhin sind sie nicht nur berufstätig, sondern der Betrieb der freiwilligen Feuerwehr musste zu jedem Zeitpunkt gesichert sein. Mehr als dreihundert Gäste füllten die neue Halle und auch die anschließenden Redner des Abends sprachen allen Beteiligten ihren Dank aus. Bürgermeister Rainer Magenreuter, Kreisbrandmeister Oliver Surbeck sowie Manfred Stör, Kommandant der befreundeten Feuerwehr Leutkirch, hatten das Wort und waren voll des Lobes für die geleistete Arbeit. Ein gemeinsames Essen schloss sich an und nahtlos ging es dann an die Übertragung der für diesen Abend angesetzten Fußballspiels Deutschland - Griechenland. Die meisten Gäste blieben über das Spiel in der Halle, um auf einer Großleinwand den Verlauf des Spiels zu verfolgen. Feierliche Einweihung Am Samstag, beim Tag der offenen Tür im neuen Vereinsheim des Ortsverbandes des Roten Kreuzes gab es den nächsten Grund, sich zu freuen. Diese Bauphase konnte weitaus zügiger abgeschlossen werden als bei der Feuerwehr, denn hier wurde vor allem in Eigenregie finanziert und gebaut. Der Vorsitzende des Ortsvereins, Dr. Wolfgang Dieing, stand nun in einem fast fertig gestellten Neubau, der 452 000 Euro€ gekostet hat. Sein Dank richtete sich an eine lange Liste von Sponsoren, Helfern und Finanziers, aber ohne die großzügigen Erbschaften von Irene Eisele und Amalie Wägele hätte nicht so problemlos gebaut werden können. Nach einer Ansprache von Bürgermeister Rainer Magenreuter und dem Grußwort des Vorsitzenden des Kreisverbandes, Dr. Stephan Locher, wurde in einer ökumenischen Feier das Haus von Pfarrer Michael Chukwu und Pfarrer Johannes Ringwald das Haus geweiht und somit seiner Bestimmung übergeben. Der Nachmittag stand im Zeichen des Tags der Offenen Tür. Speisen und Getränke standen bereit und für die Kinder wurde viel geboten. Die Einsatzbereitschaft des DRK war mit ihren Fahrzeugen angerückt und erklärte diese den Besuchern. Sonntag war es wieder die Feuerwehr, die das Interesse der Isnyer auf sich zog. Ein fröhlicher Tag der offenen Tür stand auf dem Programm und bis zur letzten Minute war alles sorgfältig durchgeplant. Auch von anderen Wehren der Region waren Delegationen erschienen und ein ganz besonderer Dank gilt der Feuerwehr aus der Schweizer Partnerstadt Flawil die mir zwei Fahrzeugen angereist waren. Das ältere Modell stammt aus dem Jahr 1939. Den ganzen Tag waren Platz und beide Hallen gut gefüllt. Die freiwilligen Helfer taten ihr Bestes, allen Ansprüchen gerecht zu werden. Das Wetter war ebenfalls in der richtigen Mischung am Gelingen der Veranstaltung beteiligt.

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