Buchen per Internet

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MANFRED SCHUBERT, Isny – Seit März stellt die Isny Marketing GmbH, Büro für Tourismus die Stammdaten der Vermieter, von Ferienwohnungen kontinuierlich in das Deskline-System ein. Ebenso Prospektinformationen, Daten zu Veranstaltungen, Kultur- und Sporteinrichtungen. Laut Margret Kaiser, die das Büro für Tourismus in Isny leitet, ist das ein wichtiger Schritt für den Tourismus, denn mit der damit verbundenen Internet-Vernetzung wird aus dem bisherigen „statischen“ Angebot ein dynamisches System, das die Verantwortlichen ständig auf dem neuesten Stand halten können. Bisher war es üblich, sich mit Prospektmaterial zu einzudecken und daraus eine bestimmte Art von Unterkunft für eine bestimmte Dauer zu buchen. Das geht natürlich nach wie vor. Noch immer kann man bei der Isny Marketing GmbH anrufen und um Auskunft bitten, denn nicht jeder ist inzwischen im Internet unterwegs. Dann wird das Infomaterial zusammengestellt und verschickt. Auch auf den Messen ist das Gastgeberverzeichnis und der Prospekt Isny/Argenbühl im Einsatz und wird auch gerne angenommen. Buchung per Internet Das Deskline-System bewegt sich auf einer ganz anderen Schiene. Mit dem Start des ersten Moduls sieht das für den Benutzer so aus: Man hat ganz bestimmte Vorstellungen zu dem geplanten Urlaub, geht auf die Startseite unter www. Isny.de, klickt auf die Spalte „Tourismus und Kultur“ und hat nun die Übersicht über die Anbieter und auf der rechten Seite die Spalte „Unterkunft suchen.“ Dort kann man nach der Vorauswahl seine gewünschten Aufenthaltszeiten eingeben und sieht auf dem Bildschirm, ob im gewünschten Quartier zu diesem Zeitpunkt etwas frei ist. „Offline“ ist das System noch bis zum Jahr 2010, dann kann man direkt buchen. Jetzt ist es noch notwendig, eine E-Mail an den Gastgeber zu verschicken und die Bestätigung abzuwarten. Auch das wird bald wegfallen und noch weiter vereinfacht. Schwierige System-Pflege Natürlich kann man auch mit einem simplen Anruf beim Büro für Tourismus, per Fax oder direkt vor Ort buchen. Das persönliche Gespräch ist manchmal äußerst hilfreich. Wichtig ist auch der schon eingerichtete Prospektservice im Internet. Da kann man daheim in aller Ruhe durchgehen, ob etwas Interessantes in der Ferienzeit angeboten wird. Die Handhabung haben die Verantwortlichen einfach gehalten – die Einrichtung und Pflege des Systems ist entschieden schwieriger. Schulungen der Gastgeber und des Personals im Büro für Tourismus waren notwendig, der Server von Deskline steht in Pfarrferren in Österreich. Betreut wird das System von dort aus, weitere Direktkontakte sind aber dringend notwendig, um Fehler zu vermeiden. Blick in die Zukunft Seit Beginn dieser Aktion im März ist Johanna Schäffer mit dem Aufbau des Systems beschäftigt. Sie ist Studentin an der Berufsakademie in Ravensburg und wird bis 2011 ihre Praxiszeiten in Isny vor dem Bildschirm verbringen. Was die Gastgeber mit diesem Programm nun anfangen, wie sie ihre Eintragung „pflegen“ und was an Gebühren für sie anfällt ist für den Gast nicht von großer Wichtigkeit. Wenn tatsächlich der Freizeitpark bei Urlau entstehen wird ist die „Up to Date- Information“ über das Internet ein Muss.

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