Comets feiern Comeback

Verbissen: Runningback Kevin Conrath setzt sich gegen die Fürstenfeldbrucker Abwehr durch. Foto: Sykora

1100 Zuschauer sahen am Sonntag im Illerstadion ein spannendes Football-Spiel gegen Fürstenfeldbruck, das die Allgäu Comets am Ende mit 28:21 für sich entscheiden konnten.

Dass die Comets gegen die Razorbacks aus Oberbayern keinen Zweifel aufkommen lassen wollten, zeigte gleich die Anfangsphase. Ein perfekt ausgeführter Spielzug lies den Gästen keine Chance und so war es Shawn Leonard selbst, der den Ball über 60 Yards in die Endzone trug. Der Extrapunkt durch Stefan Hafels war ebenfalls gut und so gingen die Comets mit 7:0 in Führung. Auch die Defense der Kemptener Footballer zeigte gleich von Beginn an eine bestechende Form. Der Angriff konnte gestoppt werden und so wechselte das Angriffsrecht wieder an die Gastgeber. Doch im folgenden Angriff wollte es nicht mehr ganz so rund laufen. Zwar konnten die Allgäuer den Ball über das Feld bewegen, doch auch die vergangenen Regentage machten das Spiel ab und an zu einer Rutschpartie. So wechselte das Angriffsrecht wieder an die Hogs. Im zweiten Quarter dann das gleiche Bild. Die Defense hielt die Razorbacks immer wieder gut im Schacht und die Offense bewegte den Ball gekonnt über das Feld. Und so war es wieder der Quarterback der Kemptener, Shawn Leonard, der den Ball mit einem sehenswerten Lauf in der Endzone ablegen konnte. Stefan Hafels verwandelte wie gewohnt den Extrapunkt sicher zum 14:0. Doch noch war genug Zeit auf der Uhr. Und so kam es dann auch, dass die Gäste noch vor der Halbzeit zum 14:7 verkürzen konnten. Nach der Halbzeit dann gleich der Paukenschlag. Das Kick Off-Team der Allgäuer konnte den Returner der Fürstenfelder nicht stoppen und so trug dieser den Ball fast über das gesamte Feld in die Endzone – 14:14. Aus dem Rhythmus „Wir haben es uns zum Teil selbst schwer gemacht“, so Florian John, Pressesprecher der Comets. Doch die Hausherren ließen nicht locker. Noch im dritten Quarter fand Shawn Leonard Stefan Hafels mit einem schönen Pass in der Endzone zur erneuten Führung. Nun sollte sich allerdings die lange Spielpause bemerkbar machen. Die Razorbacks hatten ihr Spielrhythmus wieder gefunden, hatten sie doch die vergangenen beiden Wochenenden ihre Ligaspiele gespielt. Die Comets dagegen mussten eine längere Pause wegen der Football-WM in Österreich hinnehmen. „Natürlich ist der Rhythmus enorm wichtig, und das haben wir in der zweiten Halbzeit deutlich gespürt“, erklärte John. Wieder waren es die Razorbacks, die sich Schritt für Schritt in Richtung Endzone kämpften. Doch die Defense der Comets lies nichts anbrennen, und so ging es mit einer knappen Führung ins letzte Quarter. Es waren erneut die Gastgeber, die den Ball über das Feld bewegten und am Ende einen Touchdown durch Lance Burns feiern konnten. Doch die Oberbayern gaben nicht auf. Eine kleine Unaufmerksamkeit in der Defense nutzten sie eiskalt aus und beendeten ihn mit einem Lauf über 50 Yards in der Endzone. Im anschließenden Spielzug entschied man sich auf Seiten der Comets abzuknien und somit die Uhr auslaufen zu lassen. Nun bleiben eineinhalb Wochen, bis das Team am 6. August in Starnberg auf die starken Argonauts trifft.

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