Comets verlieren in Kirchdorf

Enttäuschung nach der ersten Saisonniederlage in Kirchdorf: Comets-Trainer Brian Caler lässt den Kopf hängen. Foto: lisa

Beim Auswärtsspiel in Kirchdorf mussten die Allgäu Comets am Samstag ihre erste Saisonniederlage in der GFL 2 hinnehmen. Gegen die starken Gastgeber konnten die Kemptener Footballer nur drei Quarter mithalten.

Gleich zu Beginn legten die Kirchdorf „Wildcats“ los wie die Feuerwehr und gingen 7:0 in Führung. Doch die Comets-Offense lies nicht lange auf sich warten und kam bereits im nächsten Drive durch Orlando Webb auf 7:6 ran. So ging es die ersten beiden Quarter weiter. Beide Angriffsreihen bewegten den Ball konstant über das Feld und die Verteidigungen schienen kein Mittel zu finden. Zur Halbzeit stand es nach weiteren Touchdowns von Kevin Conrath und Webb, einer Two-Point-Conversion von Shane Jackson und zwei Fieldgoalds von Sebastian Waldmann 28:26 für die Gastgeber. Die Zuschauer sahen eine hochklassige erste Halbzeit und es machte den Anschein, dass es auch in Hälfte in diesem Tempo weiter geht. Während die Defense der Wildcats sich nun besser auf die Comets eingestellt hatte, fand die Comets-Verteidigung nur selten ein Mittel gegen die starke Kirchdorfer Offense. Nun merkte man auch das Fehlen einiger Spieler auf Seiten der Allgäuer. Zwar bewegten die Comets in der Offense den Ball wie gewohnt konstant über das Feld, doch schlichen sich im Angriff immer wieder Fehler ein, mit denen sich die Gäste das Leben selbst schwer machen. „Mit einigen nicht gefangenen Bällen und drei Interceptions ist es schwer gegen ein solches Team zu gewinnen“, sagte Pressesprecher Florian John. „Und heute waren die Kirchdorfer eindeutig die flexiblere Mannschaft“, meinte er weiter. So punkteten in der zweiten Halbzeit nur noch die Gastgeber und die Comets gingen, wie in den letzten Jahren in Kirchdorf, leer aus. Endergebnis: 42:26. Somit stand die erste Saisonniederlage der Comets fest, jedoch behalten die Allgäuer Footballer den Platz an der Sonne. Ein spielfreies Wochenende beschert den Comets nun die Möglichkeit, einige Verletzte wieder fit zu bekommen und sich intensiv mit dem nächsten Gegner, den Frankfurt Universe zu beschäftigen.

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