Dannheimer und Amman stark

Philipp Amman vom Karateverein Durach/Weidach setzt einen Fußstoß (Ura-Mawashi-Geri) zum Kopf seines Gegners. Foto: privat

Zwei Podestplätze und gute Platzierungen gab es jetzt für die Duracher Karatekas auf internationaler Ebene. Beim Championscup in Hard (Österreich) erkämpfte sich Thomas Dannheimer bei den Senioren in der Gewichtsklasse bis 60 Kilo die Silbermedaille. Bei den Jugendlichen unter 16 Jahre bis 63 Kilo wurde Philipp Amman Dritter.

Fast vor der Haustüre fand die erste internationale Meisterschaft des Jahres statt, an der 540 Sportler aus 14 Nationen teilnahmen. Bei den Senioren zeigte Thomas Dannheimer einmal mehr sein Können. Nach einem Freilos besiegte er in der zweiten Runde den Dänen Casper Ligegaard mit 4:1-Punkten. Auch die weiteren Kämpfe gewann er und stand so im Finale gegen Yannik Faes aus der Schweiz. Dannheimer musste sich mit 2:4 geschlagen geben, konnte sich aber über die Silbermedaille freuen. Joachim Füssinger gewann die erste Runde klar mit 8:0-Punkten, wurde in der zweiten jedoch wegen zu starkem Kontakt disqualifiziert. Bei den Jugendlichen bis 63 Kilo hatte Philipp Amman seinen großen Auftritt. Er lieferte sich harte Kämpfe mit seinen Gegnern und scheiterte erst im Poolfinale am deutschen Nationalkämpfer und späteren Sieger Öztürk Tohan knapp mit 2:3. Im Kampf um Platz drei konnte sich Amman jedoch gegen einen weiteren deutschen Kaderathleten, Felix Peschau, mit 4:2 durchsetzen und holte sich die Bronzemedaille. Paul Lange kämpfte in der gleichen Klasse, musste sich aber wie auch Chiara Scarvaglieri bei den Mädchen bis 47 Kilo bereits im ersten Kampf geschlagen geben. Laurenz Berner kämpfte bei den Jugendlichen bis 52 Kilo und gewann den ersten Kampf. In der zweiten Runde musste er jedoch die Segel streichen. In der Katadisziplin (Scheinkampf) lief es besser. In den Vorrundenkämpfen siegte er gegen den Schweitzer Lazio Zoppe und Elie Feller. Dem Italiener Francesco Grande musste er sich geschlagen geben, hatte aber in der Trostrunde noch Chancen auf Platz drei. Berner besiegte Vincent Forster aus Österreich, unterlag aber im Kampf um den dritten Platz und wurde somit guter Fünfter. Für Annalena Steidle war es nach längerer Wettkampfpause nach einer Lungenentzündung das erste Turnier und sie schlug sich gut. Im Kumite gewann sie ihre ersten beiden Kämpfe, unterlag jedoch dann. Über die Trostrunde sicherte sie sich noch den siebten Rang. In der Katadisziplin konnte sie ebenfalls zwei Siege für sich verbuchen, ehe sie ausschied.

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