"Herausragender Bürgerprozess"

Preis für Tiefbauamt

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Prof. Dr.-Ing. Lothar Zettler von Lars Consult (v.l.), Uwe Hoyer, Künstler der Preisskulptur, Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann und Wolfgang Dorn, Geschäftsführer der Baufirma Josef Hebel, bei der Preisverleihung in Berlin.

Kempten – Als einzige bayerische Stadt hat Kempten beim Wettbewerb „Deutscher Ingenieurpreis Straße und Verkehr 2013“ einen Preis gewonnen. Für die Gestaltung des Hildegardplatzes ist das Kemptener Tiefbauamt jetzt in Berlin in der Kategorie „Verkehr im Dialog“ ausgezeichnet worden.

Mit dem Projekt „Neugestaltung des historischen Hildegardplatzes – und innovative Bürgermitwirkung“ hat sich die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Planungsgemeinschaft LARS/Giersberger/Zwerch um den erstmals ausgelobten Ingenieurspreis beworben – und das mit Erfolg. In der Kategorie „Verkehr im Dialog“ ging der Preis prompt an das Kemptener Tiefbauamt. Die Jury lobte vor allem die Mitwirkung der Bürger Kemptens an der Gestaltung des Platzes. „Hier wurde ein herausragender, integrierter Beteiligungs- und Bürgerprozess durchgeführt, der letztendlich auch zu einer hochwertigen Gestaltung des Hildegardplatzes geführt hat“, so Laudator Prof. Dr.-Ing. Hartmut Topp. „Dieses Ergebnis wäre ohne den umfangreichen Dialog wohl nicht zustande gekommen.“

Stellvertretend für das gesamte Team nahmen Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann und Prof. Lothar Zettler von LARS-Consult die Preisskulptur entgegen. „Bürgerdialog ist heute eine selbstverständliche Ingenieuraufgabe“, sagte Wiedemann. Kemptens OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) freute sich über die Auszeichnung: „Die Bürger in einen Planungsprozess einzubinden ist eine Hauptaufgabe in unserer Stadtpolitik“, sagte er. „Uns ist es auch gelungen, den positiven Schwung aus dem Planungsprozess in die Bauphase mitzunehmen“, so Netzer weiter. Durch das Bürgerbüro vor Ort könnten viele Anliegen schnell und bürgerfreundlich abgewickelt werden.

Über 60 Beiträge

Der „Deutsche Ingenieurpreis Straße und Verkehr 2013“ wurde in diesem Jahr erstmals ausgelobt. Hinter ihm steht die Bundesvereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure (BSVI). Die Übergabe fand anlässlich der Feier zum 50-jährigen Bestehens des BSVI in Berlin statt. Ziel ist es, besonders herausragende, zukunftsfähige und richtungsweisende Ingenieurleistungen auszuzeichnen. Insgesamt waren über 60 Beiträge eingereicht worden.

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