Vorbereitung läuft

Der Countdown läuft bereits

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Die Kinderfest-Organisatoren Heike Hengge und Thomas Fritz sind bereits gespannt, ob alles wie geplant funktionieren wird.

Isny – Vom 12. bis 15. Juli ist es wieder so weit: Das Kinder- und Heimatfest wird zum Mittelpunkt des Geschehens in Isny und Vieles ist dann darauf abgestimmt. Die Vorbereitungen laufen schon seit Monaten.

Ganz vorne mit dabei in der Planungs- und Ausführungsphase sind Thomas Fritz als neuer Vorsitzenden der Kinderfestkommission und Heike Hengge, die nun schon einige Jahre Finanzen und Planung fest im Griff hat.

Für Thomas Fritz war einiges im Ablauf brandneu und gewöhnungsbedürftig. Es ist schon ein Unterschied, ob man nun eine Weltfirma wie Dethleffs leitet, oder es plötzlich mit Heerscharen von Ehrenamtlichen und „Mitsprechern“ zu tun hat. Heike Hengge setzt wie immer ein strahlendes Lächeln auf. Sie ist da schon ein wenig routinierter. Kennt sie doch die Allgäuer „aus dem Effeff“ und ihre bisherigen Erfolge beim Managen der Veranstaltung sprechen für sich. Einiges am Kinder- und Heimatfest wird sich unter der neuen Führung schon ändern, aber die meisten der Abläufe werden auch weiterhin den Isnyern und ihren Gästen vertraut bleiben.

Der Bieranstich auf dem Festplatz oder bei schlechter Witterung im Festzelt wird zeitlich etwas vorgezogen. Um 19 Uhr wird Bürgermeister Rainer Magenreuter zur Tat schreiten und kurz nachdem angezapft ist, wird in der Mensa des Gymnasiums der Unterstufenchor das Musical „Toms Traum“ aufführen und damit die kindgerechte Seite des Festes eröffnen. Die Musikkapelle Beuren spielt auf dem Festplatz und im Festzelt beginnt um 21 Uhr eine Dirndl- und Lederhosenparty mit den „Allgäu Feagern“.

Verschiebungen

Auf dem Festplatz selbst wird ebenfalls einiges anders sein. Der Bau der Hackschnitzelanlage nimmt einigen Platz in Anspruch, die Außenbühne steht vor der Rotmooshalle und dadurch verschiebt sich einiges an Ständen und Fahrgeschäften. Am Samstag auf der Spielwiese am Kurhaus im Park wird sich nichts groß ändern. Da können die Kinder zu kleinen Unkostenbeiträgen nach wie vor einen fröhlichen Nachmittag verbringen. Das Adlerschießen ist wieder am Schützenhaus und die Proklamation der Schützenkönigs wird ebenfalls am Schützenhaus sein. Neu ist ein Frauennachmittag ab 17 Uhr im Weinzelt, bei dem ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm „Lust auf mehr“ machen soll. Abends auf dem Festplatz spielt die Musikkapelle Maierhöfen und im Festzelt ist ein Stimmungsabend mit Unterhaltungsmusik geplant.

Der Sonntag steht vor allem im Zeichen des großen Umzugs um 14 Uhr. In diesem Jahr haben 37 Klassen die Mitwirkung angemeldet und die teilweise recht aufwendigen Kostüme sind längst bereit gestellt. Ein Er&Sie-Schießen, ein Shantychor aus Wilhelmshaven beim Seniorennachmittag ab 17.30 Uhr im Festzelt und viele andere Überraschungen sind rund um den Festplatz eingeplant.

Auch der Montag ist mit der Feier der Handwerkerzünfte zwischen 9 und 12 fest in der Tradition verankert und als geschlossene Veranstaltung mit geladenen Gästen schon seit Jahrzehnten so organisiert. Die Kinderfesttrommler und die Stadtkapelle werden für die Kinder den Abschluss mit einem Marsch vom Festplatz zum Kurhaus und gemeinsamem Singen beenden, obwohl an- schließend noch um 18.30 ein Fußballspiel im Adolf Wälder Stadion (FC Isny gegen FC Memmingen) und der Abend „Isnyer für Isnyer“ im Festzelt ausstehen. Dann allerdings ist endgültig Schluss.

Der viel diskutierte Pavillon (der Kreisbote berichtete) auf dem Festplatz steht übrigens immer noch und kann auch im Rahmen des Kinderfestes eingehend begutachtet werden. Ein weiteres Gespräch darüber gibt es dann am 12. September.

Ein ganz besonders Anliegen ist der Plakettenverkauf zum Kinder- und Heimatfest. Die Plaketten sind der Eintritt zu sämtlichen Veranstaltungen in diesen Tagen. Sie werden aus Metall gestanzt, mit im Laufe der Jahre 24 Motiven bedruckt und sollen als Sammelobjekte aufgefasst werden. Mit fünf Euro ist man dabei und das Tragen der Plaketten ist eigentlich auch Ausdruck der Verbundenheit mit diesem fast vierhundert Jahre alten Stadtfest.

Manfred Schubert

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