In Kempten entsteht das Digitale Gründerzentrum Schwaben – Beginn für Januar 2017 geplant

Digitale Ideenschmiede für die Zukunft

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Der Beginn des Digitalen Gründerzentrums in Kempten ist für Januar 2017 geplant.

Kempten – Kempten und Augsburg ziehen erfolgreich an einem Strang und setzen sich durch: In beiden Städten entsteht das Digitale Gründerzentrum Schwaben, Erfolg der gemeinsamen Bewerbung im Rahmen des „Wettbewerbs zur Förderung von Gründerzentren und Netzwerkaktivitäten im Bereich Digitalisierung“ des Bayerischen Wirtschaftsministerium, wie am Dienstag die elfköpfige Jury im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie bekannt gab.

Die gemeinsame Bewerbung der IT-Gründerzentrum GmbH (aiti-Park), des Branchennetzwerkes aitiRaum e.V., der Stadt Kempten und der Allgäu GmbH für das Digitale Zentrum wird zum 1. Januar 2017 in Augsburg und Kempten umgesetzt. Die Netzwerkaktivitäten sollen die gesamte Region vom Allgäu über den Wirtschaftsraum Augsburg bis nach Nordschwaben abdecken, das geplante Fördervolumen beträgt rund 8 Millionen Euro. Klaus Fischer, Geschäftsführer der Allgäu GmbH zeigt sich sehr erfreut: „Die Unternehmen im Allgäu haben nun mit dem digitalen Zentrum Schwaben eine Ideenschmiede in der Region. Langjährige erfolgreiche Firmen können im Allgäuer Netzwerk gemeinsam mit jungen Gründern Ideen für die Zukunft entwickeln.“

Und auch Oberbürgermeister Thomas Kiechle sieht sich im Zuschlag für Kempten bestätigt: „Die Stadt Kempten setzt sich aktiv für die Realisierung eines digitalen Gründerzentrums in räumlicher Nähe zur Hochschule Kempten ein. Das Zentrum ist ein wichtiger Motor für die Entwicklung eines kreativen und innovativen Raums für digitale Gründer im Allgäu und stärkt den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort. Das digitale Gründerzentrum ist für mich ein bedeutendes Zukunftsprojekt. Daher engagiert sich die Stadt Kempten hier auch finanziell.“

Ökosystem für Start-ups und den Mittelstand 

Das Digitale Zentrum Schwaben soll ein Kompetenzzentrum als zentrale Informationsstelle werden, den Wissenstransfer und die Umsetzung neuer Produkte und Geschäftsmodelle vorantreiben, mit Best-Practice-Beispielen die Digitalisierung erlebbar machen sowie einen aktiven Beitrag zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes leisten. Existenzgründer mit digitalen Geschäftsmodellen sollen in den für Augsburg und Kempten angedachten Gründerzentren optimale Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Entwicklung erhalten. Im Rahmen der Netzwerkaktivitäten soll ein Ökosystem für Existenzgründer und etablierte Unternehmen entwickelt und die individuellen Standortvorteile der Digitalisierung gehoben werden. Nach der Jurybekanntgabe am vergangenen Dienstag müssen nun alle formal notwendigen Entscheidungen für die Umsetzung in die Wege geleitet werden. kb

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