Ehrung für die Besten

Es gibt die, die ganz selbstverständlich mit Medaillen von sportlichen Wettkämpfen heimkehren und die, die sich regelmäßig an den Trainingseinheiten beteiligen, aber sich nicht im Wettstreit messen. Petra Braunschmid ist eine solche Schwimmerin. Die Mitarbeiterin mit Behinderung in der Allgäuer Werkstätten GmbH (AW) ist unermüdlich beim Schwimmen dabei – und das über Jahre. Dafür erhielt sie jetzt bei der Jahressportlerehrung in den AW den Pokal, den das Schwimmteam der AW beim Schwimmfest in Mindelheim gewonnen hatte. Insgesamt ehrte die Geschäftsleitung zusammen mit dem Sportcoach rund 40 Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung.

Traditionell lädt die Geschäftsleitung die Sportler einmal im Jahr zu einer internen Hausehrung ein. Dabei werden die Erfolge der einzelnen Sportler aufgezählt. Gleichzeitig erhalten die Akteure eine weitere Medaille. „Die Auszeichnung ist Sinnbild für unsere Wertschätzung, dass unsere Sportler mit Behinderung unsere Einrichtung so gut nach außen hin vertreten“, meinte Geschäftsführer Michael Hauke. Coach Bertram Ehrlich lies die einzelnen Wettkämpfe der vergangenen Monate Revue passieren. „Wir sind in den Disziplinen Fußball, Tischtennis, Schwimmen, Laufen, Ski und Snowboard angetreten.“ Generationenwechsel Außerdem nahmen einige Athleten an den Special Olympics teil. In den meisten Sportarten ist gerade ein Generationenwechsel spürbar, so unter anderem beim Fußball. „Das alte eingespielte Team bricht auseinander, die jungen Nachwuchsspieler müssen sich erst zusammenfinden“, weiß Trainer Georg Körber. Neben den einzelnen Sportarten wurden im Rahmen der Sportlerehrung auch wieder Sportabzeichen ausgegeben. Thomas Wallner erhielt für seine fünfmalige Teilnahme „endlich“ das Abzeichen in Gold. Viermal bewältigten bereits Peter Christ, Petra Kreuzer, Barbara Schürger, Klaus Osten, Horst Schühlein, Stephan Wigand und Christoph Dürrheimer das Sportabzeichen-Programm. Erstmals Bronze gab es für Andreas Abt, Michael Lutzenberger und David Trester. Michael Engelmaier war zum zweiten Mal dabei und Daniel Hetz bekam von Kurt Gernböck, Sport-abzeichenbeauftragter des Landesverbandes, die Silbernadel angeheftet. Mit einem kräftigen Applaus bedankten sich die Athleten mit Behinderung bei ihren Betreuern sowie bei der Geschäftsleitung, die die Sportereignisse immer finanziell unterstützt und fördert.

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