Eigenbetrieb kommt

Eine unternehmerische Ausrichtung, höhere Akzeptanz und schnellere Betriebsabläufe sind nach Ansicht der Stadtverwaltung die wesentlichen Vorteile eines Eigenbetriebs im Vergleich zum Verwaltungsbetrieb. Deshalb werden die Bereiche Tourismus und Veranstaltungen in einen solchen ausgegliedert, so die einstimmige Entscheidung des Stadtrates vom Donnerstagabend. Beginnen soll der „Kempten Tourismus- und Veranstaltungs-Service“ (der KREISBOTE berichtete) mit seiner Arbeit am 1. April.

Bislang war für alles, was mit Tourismus und Veranstaltungen, vor allem der Allgäuer Festwoche, zu tun hatte, das Amt für Tourismus und Allgäuer Festwoche unter der Leitung von Heinz Buhmann zuständig. Ab April sollen beide Bereiche nun getrennt gemanagt werden. So wird sich Heinz Buhmann mit seinem Team künftig ausschließlich um den Bereich Tourismus kümmern. Für Veranstaltungen und die Organisation der Festwoche ist hingegen ab Frühjahr Christina Giovanna Lorrai zuständig. Die 33-jährige Kaufbeurerin arbeitet derzeit noch in Köln und wird zum 1. März ihren Dienst in Kempten antreten, wie Peter Riegg vom Verwaltungsreferat erklärte. Von der Einrichtung des Eigenbetriebs erhofft sich die Verwaltung ein effizienteres und damit erfolgreicheres Arbeiten und somit eine Weiterentwicklung des Tourismus- und Veranstaltungsangebots. „Die Frage ist: Wie kann das Stadtmarketing noch weiter optimiert werden“, erklärte OB Dr. Ulrich Netzer (CSU). „Hier sehen wir noch deutliches Potenzial.“ Wie Heinz Buhmannn erklärte, sollen beide Bereiche künftig verstärkt und gezielt ausgebaut werden, um die erfolgreiche Entwicklung der Stadt in den vergangenen Jahren vor allem in touristischer Hinsicht weiter voranzutreiben. Angedacht sind unter anderem ein Kemptener Souvenir-Shop, ein neuer Internetauftritt, ein Service-Center oder Gruppenreise. „Aktives Tourismusmarketing ist Wirtschaftsförderung“, betonte Buhmann. Im Bereich Veranstaltungen soll vor allem die gezielte Vermarktung der Kemptener Veranstaltungshäuser in Angriff genommen werden. „Hier sehe ich ein großes Entwicklungspotenzial“, erklärte Buhmann. Auch das Angebot an städtischen Märkten und der Allgäuer Festwoche soll weiter entwickelt werden.

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