Der eine kommt, der andere geht

Der neue Vizepräsident Klaus Faltenbacher. Fotos: Polizei

Der vergangene Freitag stand beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West in Kempten ganz im Zeichen von Personalveränderungen. Davon betroffen ist auch die PI Kempten: Sie bekommt mit Günther Hackenberg einen neuen Leiter. Zugleich wurde durch das Innenministerium mit dem Leitenden Polizeidirektor Klaus Faltenbacher der neue Vizepräsident des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West ernannt.

Nach acht Jahren an der Spitze der Polizeinspektion Kempten hat der bisherige Leiter, Michael Keck, Kempten den Rücken gekehrt. Sein Nachfolger wird der Polizeidirektor Günther Hackenberg. Der 51-jährige Hackenberg ist in Kempten kein Unbekannter: nachdem er seine Karriere bei der Grenzpolizei im Westallgäu begonnen hatte, durchlief er mehrere Stationen im Allgäu, darunter unter anderem bei den Polizeiinspektionen in Füssen, Kaufbeuren und Sonthofen sowie der ehemalige Polizeidirektion Kempten. Nach dem Aufstieg in den höheren Dienst war er bis zur Polizeireform zuletzt Leiter der ehemaligen Polizeidirektion Weilheim, bis er auf eine Führungsposition im Stab des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West wechselte. Mit Wirkung vom 1. Oktober steht der in Marktoberdorf beheimatete Polizeidirektor Hackenberg der mit einem Soll von 129 Stellen größten Polizeiinspektion im Regierungsbezirk vor. Michael Keck geht Sein Vorgänger, der 47-jährige Michael Keck, kehrt im Gegenzug als Chef der Polizeiinspektion Neu-Ulm an seine langjährige alte Wirkungsstätte zurück. Der aus dem Raum Weißenhorn stammende und als sehr ehrgeizig geltende Polizeioberrat begann im Alter von 17 Jahren als Praktikant bei der Polizeiinspektion Weißenhorn. Er durchlief alle Laufbahnen der Polizei und erwarb im Jahr 2002 die Befähigung für den höheren Polizeivollzugsdienst an der Deutschen Hochschule der Polizei in Hiltrup bei Münster. Seither leitete Keck die Polizeiinspektion Kempten und damit die größte Schutzpolizeiinspektion im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West. Polizeioberrat Keck bringt eine langjährige Erfahrung in der Führung größerer polizeilichen Organisationseinheiten mit sich. Für ihn schließt sich mit dem Wechsel ein Kreis, er kehrt in seine dienstliche wie private Heimat zurück. An der Spitze des Polizeipräsidiums Schwaben/Südwest hat es am Freitag ebenfalls einen Wechsel gegeben: Klaus Faltenbacher wurde am 5. Januar 1956 in München geboren. In den Polizeidienst trat er 1974 ein. Nach seiner Ausbildung war der neue Vizepräsident der Kemptener Behörde zunächst bis 1983 als Streifenbeamter bei verschiedenen Dienststellen des Polizeipräsidiums München tätig. 1983 begann er das Studium im Fachbereich Polizei der Beamtenfachhochschule und stieg schließlich in den höheren Polizeivollzugsdienst auf. Ab 1990 war er Leiter der Polizeiinspektion 13 beim Polizeipräsidium München und ab 1993 in der Abteilung „Einsatz" des Polizeipräsidiums München. Im Jahr 2000 wurde er ins Innenministerium versetzt. Ab Dezember 2006 war Klaus Faltenbacher Leiter der Polizeidirektion Nord und ab Dezember 2007 Leiter des Einsatzabschnitts Mitte in München.

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