Engstler fährt in die Punkte

Franz Engstler (links) freut sich über seinen zweiten Platz bei den Privatfahrern. Foto: privat

Franz Engstler vom Liqui Moly- Team Engstler konnte in der Tourenwagenweltmeisterschaft im portugiesischen Porto wichtige Punkte für die Meisterschaft einfahren. Der Stadtkurs in Porto hatte es in sich, hohe Curbs trugen ihr übrigens dazu dabei. „Ohne ein gut abgestimmtes Auto ist man hier verloren“, so Routinier Engstler nach dem ersten freien Training.

Dass das Rund-um-Paket beim Wiggensbacher Liqui Moly-BMW stimmte, zeigte das Ergebnis im Qualifying: in Q1 belegte Engstler Platz fünf, im Gesamtfeld und in Q2 wurde er Zehnter. Beim Start am Rennsonntag verlor Engstler aber zunächst einige Startplätze, konnte dann aber wieder ein paar Plätze gut machen und belegte letztendlich Platz vier bei den Privatfahren und Platz 12 im Gesamtfeld. Zweites Rennen, gleiches Bild. Wieder verliert Engstler am Start wichtige Plätze, doch diesmal kämpfte er sich nach vorne. Auf Platz drei in der Privatfahrerwertung liegend, bekam der Fahrer vor ihm eine Durchfahrtsstrafe. Der Grund: er war zu früh gestartet. Damit kam Engstler auf Position zwei der Privatiers und fuhr diese acht Punkte sicher ins Ziel. Zudem wurde er Achter im Gesamtfeld und erhielt dafür zusätzlich zwei wichtige WM-Punkte. „Franz hat eine tolle Leistung gezeigt, mit diesem Paket freuen wir uns schon auf das nächste Rennen in 14 Tagen in Donigton“, freute sich Engstler-Teammanager Kurt Treml nach dem Rennen in Porto. Die nächsten beiden Rennläufe der Tourenwagenweltmeisterschaft finden am übernächsten Wochenende, 16. und 17. Juli, in England statt. Bereits kommendes Wochenende ist das Liqui Moly-Team Engstler in der ADAC GT 3 Masters am Start, und zwar am Nürburgring.

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