Erfolgreiche Premiere

Die erste Isnyer Seniorenmesse war nicht nur erfolgreich, sondern auch notwendig. Zu diesem Schluss sind die Vorsitzende des Stadtseniorenrates, Elke Remmel, und die Geschäftsführerin von „Herz &Gemüt“, Christine Miller-Trax, gekommen. Mit dieser Masse an Besuchern hatten die Veranstalter fast nicht gerechnet.

Auffällig war, dass auch Jüngere sich für das Messeangebot interessierten. Bereits am Freitag, beim Aufbau de Messe, waren die Anbieter wie eine große Familie zusammen gerückt. Der Beginn der Messe am Samstag stand ganz im Zeichen gelungener Kooperation. Der Vorsitzende des Kreisseniorenrates Ravensburg, Hans Zimmerer, betonte anlässlich seiner Rede, dass diese in Isny veranstaltete Messe erstmalig und einmalig im schwäbischen Raum sei. Auch Bürgermeister Rainer Magenreuter begrüßte die Gäste. Von den Gemeinderäten und anderen Entscheidungsträgern war allerdings fast nichts zu sehen. Edwin Stöckle (SPD) allerdings hatte sich die Zeit dazu genommen, und mit den Veranstaltern intensiv über den politischen Stellenwert der Seniorenarbeit gesprochen. So ganz scheint die Bedeutung der Seniorenarbeit jedoch noch nicht ins Bewusstsein gedrungen zu sein. Die Fachvorträge von Monika Bettinger, Geschäftsführerin im Betreuungsverein St. Martin im Kreis Ravensburg, und Frau Prof. Birgit Vosseler waren ebenfalls gut besucht. Die Vorträge über Pflegeversicherung und Betreuungsrecht waren informativ und behandelten die Themen umfassend und verständlich. Eine Umfrage über die Messe unter den Besuchern und den Anbietern wird derzeit noch ausgewertet und mit Sicherheit in die weitere Arbeit einfließen. Rührige Senioren Das ist jedoch nicht alles, was der Stadtseniorenrat in nächster Zeit vor hat: Regelmäßig am 2. Donnerstag im Monat ist Sprechstunde von 9 bis 12 Uhr im Nebenraum des Bürgerbüros. Im Januar ist außerdem eine Informationsveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung geplant, in der daran interessierte Fachleute auf den neuesten Stand gebracht werden, wie Bauen und Wohnen im Alter zu planen ist. Außerdem wird Generationen übergreifend ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium vorbereitet, wo Schüler Senioren am Computer einweisen werden. Weitere Informationen dazu gibt es bei Elke Remmel unter der Telefonnummer 07562/ 4427.

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