Erfolgreicher Abschluss

Anlässlich ihrer Abschlussfeier finden sich die insgesamt 81 Berufskolleg-Absolventen zum letzten Mal gemeinsam im großen Hörsaal der nta ein und nehmen stolz ihre Zeugnisse in Empfang. Foto: Schubert

Voller Stolz blickte Professor Dr. Gerald Grübler, Leiter der Naturwissenschaftlichen-Technischen Akademie (nta) Isny, jüngst auf die 81 Absolventen des Berufskollegs, die im großen Hörsaal ihre Abschlusszeugnisse in Empfang nahmen. Professor Dr. Axel Donges, Schulischer Direktor des Berufskollegs, hat zusammen mit den Dozenten und Mitarbeitern einmal mehr einen Jahrgang über die schulischen Hürden gebracht und über die Hälfte (50) der Absolventen haben zudem die Fachhochschulreife erwerben können.

Nach zweijähriger Ausbildung erhielten die technischen Assistentinnen und Assistenten der nta im Beisein vieler Familienangehörigen ihre Abschlusszeugnisse. Die jeweils Lehrgangsbesten bekamen von namhaften Firmen ausgelobte Förderpreise überreicht. Den Anton Waldner Preis für die besten biologisch-technischen Assistenten mussten sich zwei Schülerinnen mit der Traumnote 1,0 teilen. Anja Elisabeth Grieser und Anna Lena Späth erhielten außerdem von der Gesellschaft Deutscher Chemiker ebenso wie Jan Krumbiegel als bester Chemisch-Technischer Assistent einen Preis aus den Händen von Birgit Burger von der Firma Waldner. Der beste Physikalisch-Technische Assistent war Maximilian Piszko. Er erhielt den Preis der Wangener Firma Geta mbH. Die Auszeichnung übernahm Diplom-Ingenieur Jochen Wiechermann. Diplom-Ingenieur Bruno Sontheim, Geschäftsführer der Sontheim Industrie Elektronik GmbH aus Kempten, übergab den Förderpreis seiner Firma an Christian Schupp. In seiner Rede zur Preisübergabe ermunterte Sontheim die Absolventen zu mehr Optimismus und zu einer positiven Einstellung zum Leben und zur Arbeit, um wirklich erfolgreich zu sein. Guter Ruf Professor Grübler machte den Absolventen ebenfalls Mut. „Mit dem Zeugnis halten Sie ein Testat für eine ausgezeichnete Ausbildung in den Händen.“ Die Absolventen der nta haben in der Fachwelt und in der regionalen und überregionalen Wirtschaft einen guten Ruf, da die Ausbildung anwendungsorientiert und praxisbezogen auf die angestrebten Berufsbilder hin vorbereitet. Der Wissenschaftsrat der Bundesrepublik Deutschland hatte schon im vergangenen Jahr der nta einen Ausbildungsstand bestätigt, wie er an Privatschulen selten anzutreffen sei. Der Erfolg des Ausbildungskonzepts zeige sich auch in der geringen Abbrecherquote, hieß es im Abschlussbericht des Wissenschaftsrates. Tausende von Unterrichtsstunden und hunderte von Experimenten und Projekten liegen hinter den Absolventen. Darauf können die neuen Assistentinnen und Assistenten mit Recht stolz sein. Die Eltern sind es jedenfalls auch, wie man den strahlenden Gesichtern entnehmen konnte.

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