Erst spät fehlen die Kräfte

Viel zu tun hatte die Kotterner Abwehr gegen die kopfballstarken Stürmer der Hertha. Foto: Emanuele

Im Zuge der Vorbereitung auf den Start zur Landesliga-Saison am Samstag, 23. Juli, zu Hause gegen den 1. FC Sonthofen absolvierte der TSV Kottern vergangene Woche bei der Einweihung der neuen Tribüne in der „ABT-Arena“ ein Testspiel gegen den Bundesligisten Hertha BSC Berlin. Der musste erstaunt feststellen, dass die Kemptener Vorstädter über weite Strecken des Spiels gut mithalten konnten.

Die vom ehemaligen Nationalspieler Markus Babbel trainierten Hauptstädter befanden sich wie bereits im Vorjahr im Trainingslager in Oberstaufen. Die etwa 1300 anwesenden Zuschauer in Kottern durften sich nicht nur über die Einweihung der pünktlich zum Testspiel fertiggestellten neuen Tribüne freuen, sondern auch über ein Kaiserwetter und ein spannendes und abwechslungsreiches Spiel. Die Kotterner spielten von Beginn an erstaunlich gut mit und hatten sogar die erste Tormöglichkeit der Partie. Den Berlinern war in der ersten Halbzeit die schweren Trainingseinheiten der vergangenen Woche anzumerken. Die Herthaner machten es nach einer Viertelstunde aber besser als die Gastgeber und gingen mit 1:0 in Führung. Wer nun einen Torreigen des Bundesligisten erwartete, sah sich angenehm von den Kotterner überrascht. Sie überzeugten durch ansehnlichen Fußball und kamen das eine oder andere Mal auch gefährlich vor das Berliner Tor. Kurz vor Halbzeit erhöhten die Gäste trotzdem auf 2:0. Dies war auch zugleich der Pausenstand. Die stärkste Phase hatten die St. Manger in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit. Gleich nach dem Seitenwechsel traf Maximilian Wuttge zum 1:2-Anschlusstreffer, ehe die Berliner durch ein weiteres Tor zum 1:3 den alten Abstand wieder herstellten. Markus Rauh traf für die Kotterner zehn Minuten nach Wiederbeginn sogar zum 2:3. Beim diesem Spielstand gab es einen Strafstoß für die Kotterner. Maximilian Wuttge trat an, traf den Pfosten des Berliner Gehäuses und verpasste somit sogar die Gelegenheit zum 3:3-Ausgleich. In der letzten halben Stunde des Spiels schwanden bei den Kotternern zunehmend etwas die Kräfte und die Herthaner kamen nach vier weiteren Toren zu einem 7:2 Erfolg, der allerdings etwas über die wahre Leistung der Kotterner hinwegtäuscht.

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