Erstaunliche Leistungen

Es ist der große Augenblick am Ende des Studiums, wenn Studenten die Abschlussurkunde in die Hand bekommen, die bestätigt: „Du hast es geschafft und alle Wege stehen offen.“ In diesem Jahr waren es 77 Diplomanden an der nta Isny, die den Sprung vom Studium in die Arbeitswelt geschafft haben: Aus dem Bereich Chemie sind es 46, Informatik 24 und Physik sieben.

In seiner Festrede betonte Prof. Dr. Gerhard Grübler im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik und Wirtschaft, dass es in seinen Augen eine große Umstellung bedeute, die Bahnen des bisherigen Lebens zu verlassen und die vierjährige Entwicklung und Ausbildung an der nta zu durchlaufen. Stolz seien er und alle Mitglieder des Kollegiums, wenn eine ganze Reihe von Diplomanden ihre Ausbildung abgeschlossen hat. Die Ausbildungsgänge „Master“ und „Bachelor“ haben schon begonnen und seien auch in Zukunft das anzustrebende Ziel. Wegweiser nta Man sollte, so Grübler, bei allem Vorwärtsstreben nicht vergessen, dass das Berufsbild des Pharmazeutisch-Technischen-Assistenten 1967 an der nta entwickelt wurde und auch Chemieingenieure zum ersten Mal in Isny ausgebildet wurden. Mit wie viel Schwung einige der Studenten ihre Ausbildung zum Abschluss brachten, sieht man an den Förderpreisen und Ehrungen, die Teil dieser Feierstunde waren: Lehrgangsbeste im Fachbereich Chemie und Empfänger des Anton Waldner-Förderpreises: Christoph Schimpp (1,1) und Manfred Schuster (1,1). Lehrgangsbeste im Fachbereich Physik und Empfängerin des nta- Förderpreises: Sabine Kling (1,0). Lehrgangsbeste im Fachbereich Informatik verbunden mit dem DeliCom Förderpreis: Stefan Fuchs (1,3) und Markus Nehfischer (1,3). Den Preis „Student international“ der IHK Bodensee-Oberschwaben erhielten: Sabine Kling, Alexander Bachmann und Stephan-Andreas Beisken für ihre hervorragenden Praktika im Ausland. Der Max Buchner-Forschungspreis ging in diesem Jahr an Agathe Mayrhofer und Peter Kießling. Eine Besonderheit verdient besondere Erwähnung. Sabine Kling, mit dem Traumergebnis von 1,0, war am Vortag der Verleihung extra aus Spanien angereist, wo sie sich schon wieder der nächsten Stufe auf ihrer Karriereleiter zugewandt hat und bereits in Richtung Doktorarbeit unterwegs ist. Ihre Diplomarbeit, vorgestellt auf einem Kongress in den USA und inzwischen dreimal publiziert, wird ihr den Weg in die Forschung erleichtern.

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