Feierstunde am Klinikum

Nach nur zehn Monaten Bauzeit kann Richtfest für den Bauabschnitt 4b am Klinikum Kempten gefeiert werden. Damit rückt die Einhäusigkeit in greifbare Nähe. Foto: Läufle

Die Verwirklichung der seit vielen Jahren geplanten Einhäusigkeit des Klinikums Kempten-Oberallgäu rückt immer näher. Nach nur zehn Monaten Bauzeit konnte am Mittwoch Richtfest für den Neubau der Inneren Abteilung (Bauab- schnitt 4b) gefeiert werden. Ende des Jahres soll das 3300 Quadratmeter große und rund zehn Millionen Euro teure Gebäude fertig sein.

„Wir feiern heute ein Ereignis, das Richtfest für den Bauabschnitt 4b, das für den Klinikverbund Kempten-Oberallgäu, insbesondere aber für das Klinikum Kempten, für die Stadt sowie für den Landkreis Oberallgäu von großer Bedeutung ist“, betonte Klinik-Geschäftsführer Andreas Ruland beim Richtfest. „In dieses neue Gebäude ziehen die Funktionseinheiten der Kardiologie und der Gastroenterologie aus der Klinik Memminger Straße, sprich die gesamte Innere Medizin ein“, erklärte er weiterhin. Damit werde der Standort Memminger Straße Ende 2012 am Standort Robert-Weixler-Straße integriert. Darüber hinaus wird in dem Gebäude die Psychiatrische Institutsambulanz der Bezirkskliniken Schwaben eingerichtet. „Erst vor 30 Jahren haben wir begonnen über die Einhäusigkeit der beiden Kemptener Kliniken zu sprechen“, witzelte OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) und freute sich, dass die Einhäusigkeit Ende des Jahres nun endlich Wirklichkeit wird. „Unser Ziel ist eine hervorragende Patientenversorgung“, meinte er weiter und betonte, dass der Aufsichtsrat froh sei, dass eine gemeinsame Lösung auch mit dem Bezirk gefunden wurde. „Das ist ein weiterer Schritt zur Gesundheitsregion Kempten-Oberallgäu.“ Auch Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert lobte die Bündelung von Klinikum und Psychiatrie an einem Standort. „Was in Kempten passiert, ist beispielhaft“, verdeutlichte er. ml

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