Das Festbier mundet

"Das perfekte Getränk"

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OB Dr. Ulrich Netzer (linbks) beweist am Dienstag ein „gutes Händchen“ beim Anstich des diesjährigen Festbieres zur Allgäuer Festwoche.

Kempten – „Erst alkoholfreies Bier, dann Radler und zum Schluss noch ein richtiges Bier“, so lautet die nach eigenem Bekunden persönlich praktizierte Empfehlung von FW-Stadtrat Alexander Hold für einen zünftigen und rauschfreien Abend auf der Festwoche.

Und „zum Anfangen“ sei das diesjährige Festwochen-Radler „das perfekte Getränk“, zeigte sich Hold bei der traditionellen Vorab-Festbierprobe für die Stadträte und Festwochenleitung im Hotel-Restaurant Sonnenhang nicht weniger angetan vom Festbier 2013.

Eher philosophisch als so pragmatisch fiel das Urteil von FDP-Stadtrat Dr. Dominik Spitzer aus: Er wundere sich über den an diesem Abend so häufig gebrauchten Ausdruck „süffig“. „Ich finde, das diesjährige Festbier harmonisiert hervorragend mit unserer Allgäuer Lebensqualität“, schmunzelte er. Wie auch immer die Wortwahl für die Geschmackserlebnisse für Festwochen-Radler aus dem Hause Engelbräu oder Festbier der Brauerei Zötler ausfiel, die beiden Festwochengetränke kamen gut an.

Während auf der Terrasse, auf der eben noch gezapft und geplaudert worden war, plötzlich Blitz und Sturmböen regierten, gab es für die Gäste im Saal kulinarische Genüsse sowie ein unterhaltsames Programm. Für Festwirt Hans Schmid eine gute Gelegenheit, seine „besonders gute Nachricht für alle Besucher des Festzeltes“ loszuwerden: „Heuer bleiben die Preise für Getränke und Speisen gegenüber dem Vorjahr unverändert“, lächelte er in die Runde.

Rund 25 000 Euro habe er zusammen mit seinem Geschäftspartner Matthias Vogler heuer in die Veränderungen des Festzeltes investiert, fügte er an. Außerdem kündigte er an, auch über den 2014 auslaufenden Zuschlag für dessen Bewirtschaftung „mit unserem Know-how und unserem eingespielten Team auf weitere fünf Jahre“ zur Verfügung stehen zu wollen.

Durch den in den Weizenbiergarten vorverlegten Haupteingang des Festzelts steht laut Schmid unter anderem eine statt bisher nur 15 Meter lange nun 22 Meter lange Pilsbartheke zur Verfügung und durch die Öffnung des Eingangsbereich bekämen „die Festwochenbesucher schon in der Königstraße einen Eindruck“ von der Stimmung im Zelt. Das nun teilweise transparente Dach des Weizenbiergartens gebe den Blick auf die Bäume frei und verstärke damit den Biergartencharakter.

Zum Programm im Zelt kündigte er für den Nachmittag des Abschluss-Sonntags den Gauverband der Trachtenvereine an und für den Tag der Tracht Musikgruppen, Jodler, Alphornbläser, Schuhplattler und Goaßlschnalzer.

Christine Tröger

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