Festwoche war der Höhepunkt

Der neue Vorstand der Innung Spengler, Sanitär und Heizungs- und Klimatechnik Kempten-Oberallgäu: Obermeister Klaus Dieter Scholl (3.v.r.) und stellvertretender Obermeister Walter Hartmann (2.v.r.) mit den Vorstandsmitgliedern (v.l.) Thomas Stetter, Stefan Schieferle, Peter Weber, Klaus Still und Karl Waibel sowie (rechts) Karl Karderabek. Foto: prb

Die Innung Spengler, Sanitär und Heizungs- und Klimatechnik Kempten-Oberallgäu ist zwischenzeitlich die fünftgrößte Innung in Bayern geworden und hat den höchsten Zuwachs. Diese Mitteilung machte zumindest Obermeister Klaus Dieter Scholl den Mitgliedern anlässlich der jüngsten Jahreshauptversammlung.

Wichtigster Punkt der Tagesordnung waren in diesem Jahr Neuwahlen. Die Führungsspitze mit Obermeister Klaus Dieter Scholl und stellvertretendem Obermeister Walter Hartmann wurde einstimmig im Amt bestätigt, ebenso die Vorstandsmitglieder. Fast der gesamte Beirat – Klaus Schindler, Klaus Still, Thomas Stetter, Karl Waibel, Peter Weber und Karl Karderabek – hatten sich für eine weitere Amtszeit bereit erklärt. Nur Alexander Schönfeld kandidierte nicht mehr, für ihn kam Stefan Schieferle neu in den Vorstand. Erfreulich war auch, dass es gelungen ist, Michael Batscheider nochmals für die Position als Prüfungsvorsitzender für die Anlagenmechaniker zu gewinnen, bis ein weiterer Vorsitzender die schwere Aufgabe übernimmt. Höhepunkt der Aktivitäten der Innung im vergangenen Jahr war ohne Zweifel die Allgäuer Festwoche, bei der die Innung sich und ihr Leistungsspektrum im Handwerkerzelt der Öffentlichkeit mit großen Erfolg präsentierte, berichtete Obermeister Klaus Dieter Scholl in seinem Rückblick. Es sei gelungen, so Scholl, das Leitbild der Innung „Wir wollen für uns und den Kunden großen Nutzen, hohe Qualität und Umweltverträglichkeit, um Wachstum zu schaffen und unsere Zukunft zu sichern“, den Besuchern zu vermitteln und für die Leistungsfähigkeit der Innungsbetriebe zu werben. Doch dieser Erfolg kam nicht von ungefähr: Rund 2800 Arbeitsstunden mussten für Vorbereitung, Organisation und Durchführung geleistet werden – ehrenamtlich. Die Ausbildung des Nachwuchses hat bei der Innung schon seit Jahren einen besonderen Stellenwert und wird entsprechend gefördert. Auch bei der jüngsten Jahresversammlung stand dieser Punkt einmal mehr auf der Tagesordnung. Erneut beschlossen die Mitglieder, dass Innungs-Mitgliedsbetriebe, die ausbilden, einen Zuschuss zur überbetrieblichen Schulung erhalten. Pro Azubi bekommt der Innungsbetrieb 150 Euro. Eine gute Aktion, Schulabgänger für handwerkliche Berufe, insbesondere auch im SHK-Handwerk zu interessieren, waren die Berufsorientierungstage im Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) in Kempten. An fünf Tagen konnten hier die Schüler der siebten Klasse der Mittelschule Bad Hindelang in fünf Berufe „hineinschnuppern“. Wie der Leiter des BTZ, Cord-Hinrich Rohdenburg ergänzte, soll diese Maßnahme durch ein Bundesprogramm voraussichtlich ab 2013 noch ausgebaut werden. Dann stehen im BTZ für zwei Woche etwa 230 Plätze zur Verfügung. Wichtige Informationen zu Vorschriften und Urteilen, insbesondere zum Arbeitsrecht, gab es von Gottfried Voigt, dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Kempten und der Innung. Gottfried Voigt, wie auch Klaus Dieter Scholl, verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass guter Rat nicht teuer sein muss. Die Innung, die Kreishandwerkerschaft und auch der Fachverband stünden jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.

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