Letzter Preis vergeben

Publikumspreis für Stoffcollage

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Im Rahmen der Finissage der Festwochen-Kunstausstellung erhielt Nina Schmidbauer (li) den Publikumspreis für ihre Stoffcollage „Näherin in Bangladesh“, zu dem ihr Preisstifterin Diana Hirnigl (Mitte) vom Profi-Reisecenter und OB Thomas Kiechle gratulierten.

Kempten – Gemessen an der Eröffnungsfeier der Festwochen-Kunstausstellung mit 840 Menschen, war es mit rund 200 Leuten ein eher überschaubarer Kreis, der sich zur Finissage mit Verleihung des Publikumspreises vergangenen Sonntagabend im Residenzhof eingefunden hatte.

Und doch waren es mehr Interessierte als in den Jahren zuvor.

Die Bilanz kann sich aber sehen lassen: 4298 Besucher aus der Region und dem europäischen Ausland während der vierwöchigen Ausstellungszeit, über 290 verkaufte Kataloge, neun verkaufte Werke, 1300 Besucher haben ihre Stimme für den Publikumspreis abgegeben – knapp 400 mehr als im vergangenen Jahr. Aber am meisten freute OB Thomas Kiechle, dass im Besucherbuch heuer viel Lob gespendet wurde, sogar für die Jury, die in den Vorjahren öfter fast schon beleidigende Kommentare ha- be wegstecken müssen. „Es ist kein Angriff auf die Jury abzulesen“, vermeldete er strahlend. Auch dass neben Besuchern aus dem Allgäu viele Menschen aus dem europäischen Ausland „und sogar Brasilien“ den Weg in die Ausstellung gefunden hatten. Gerne wolle er die Anregung eines Besuchers aufgreifen, mehr Werke für den öffentlichen Raum aufzunehmen.

Statt eines Spitzenreiters hat sich laut Kiechle in diesem Jahr ein „Spitzentrio“ über die gesamte Ausstellungszeit ein „Kopf-an-Kopf-Rennen“ um die Gunst des Publikums geliefert. Am Ende gewann das Rennen – respektive den mit 500 Euro dotierten Publikumspreis 2014 – Nina Schmidbauer, deren Stoffcollage „Näherin in Bangladesch“ die meisten Stimmen verbuchen konnte. Auf Platz zwei „Erdhorcher“ von Lucia Hiemer und auf Platz drei wurde „The step in-between“ von Anette Zappe gewählt.

Christine Tröger

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