Ursus-Wehrli-Ausstellung in Isny ist vorbei

Ein voller Erfolg

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Die Versteigerung war der Höhepunkt der Finissage von Ursus Wehrlis Ausstellung „Kunst aufräumen“ in Isny.

Isny – Fast zwei Monate lang war in der städtischen Galerie die erfolgreiche und amüsante Ausstellung von Ursus Wehrli zu betrachten, der sich weit über die Schweiz hinaus längst einen Namen gemacht hat.

Seine Bücher (Kunst aufräumen) sind inzwischen in 26 Ländern verlegt worden und überall hat der Schweizer Erfolg mit der Idee, Werke berühmter Maler, Stadtpläne und Personen in eine ihm genehme Ordnung zu bringen. Zur Ausstellungseröffnung war vor zwei Monaten nur ein kleiner Kreis geladen. Ursus Wehrli hatte zu diesem Zeitpunkt nicht nach Isny kommen können. Dafür hatte er mit jeweils überfülltem Saal zur Aktion „Isny macht Blau“ voll zugeschlagen. 

Zwei Auftritte hatte er dabei und selbst draußen vor den geöffneten Fenstern standen die Zuhörer und amüsierten sich köstlich über diesen Vollblut-Komödianten. Doch nicht nur „Kunst aufräumen“ kann Ursus Wehrli, zusammen mit seiner Partnerin ist er als „Ursus und Nadeschkin“ auf den Bühnen unterwegs und wer ihn jetzt in Isny versäumt hat, kann das beim Theaterfestival Anfang August 2014 nachholen. Da hat er schon einen festen Auftritt zugesagt. Beendet hat der Schweizer seine Ausstellung in Isny im Rahmen der Finissage mit einem humoristischen Beitrag, der wieder auf den Boden der Tatsachen zurückführt. Das ist Wehrli auch gelungen, indem er eines seiner nicht in der Ausstellung vertretenen Werke versteigerte. Dabei wurde klar: wenn er nicht schon so erfolgreich wäre, könnte er als Auktionator sein Geld verdienen. Für eine runde Summe ging das modifizierte Abendmahl von da Vinci an den Galeristen Michael Speith in Wiggensbach. 

Übrigens: Nicht die Kopie des Originals wurde versteigert sondern das „aufgeräumte“ Teil des Ganzen. Die Kopie gab es kostenlos dazu. Ebenfalls Teil der Abendveranstaltung war Markus Kimmich, der es an der Gitarre fertigbrachte, zwei international bekannte Musikstück musikalisch „aufzuräumen“. Von den tatsächlichen Stücken blieben auch bei ihm nur Fragmente übrig, die er allerdings auch in den Originalversionen vortrug. Im Rückblick war die ganze Veranstaltung ein voller Erfolg.

Manfred Schubert

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