Fortführung des Seniorenprogramms

Eine Podiumsdiskussion zum Thema „sicher leben“ fand jetzt in Isny statt. Die Diskussion bildete den Abschluss einer Veranstaltungsreihe des Isnyer Seniorenrats in Zusammenarbeit mit dem Weißen Ring.

Elke Remmel, Vorsitzende des Seniorenrats, eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die Teilnehmer der Podiumsdiskussion: Markus Gensior, Mitarbeiter des Weißen Rings Ravensburg, Harald Leber, Vorsitzender des Kreisseniorenrats Bodensee, Dr. med. Madeleine Mendler und Herbert Schmid, Kriminal-Hauptkommissar aus Isny. Zudem erläuterte sie, dass sich nicht nur der Stadtseniorenrat über den erfolgreichen Abschluss des Pilotprojekts freue. Jetzt sei grünes Licht gegeben für die Übernahme der Veranstaltungs- reihe vom Landesseniorenrat und dem Weißen Ring in möglichst vielen Städten und Gemeinden, frohlockte sie. Auf dem Podium ging es dann zur Sache. Die Gesprächsleitung hatte Helmut Mendler. Demoskopisch analysiert sieht es so aus, dass in 20 Jahren rund 33 Prozent der Bevölkerung über 60 Jahre alt sein werden. Dass dafür rechtzeitig Vorbereitungen getroffen werden, sei wichtig. Ernährung, ärztliche Versorgung, Freizeitgestaltung in der dritten Lebensphase und besonders auch die Sicherheit, ist Ziel solcher Veranstaltungen. Senioren sollen so lange wie möglich eigenverantwortlich handeln und selbstbestimmend leben können. Das kann man lernen, war die einhellige Meinung auf dem Podium. Auch an die Gesellschaft werden Anforderungen gestellt: Innenstädte, Hotels, Gastronomie, Geschäfte und Straßenverkehr müssen sich in der Struktur den neuen Anforderungen anpassen. Die Senioren haben einiges zu beachten, damit sie nach Möglichkeit von kriminellen Aktionen möglichst verschont bleiben. Die ständig neuen Medien wie Computer, Telefon und Internetverbindungen sind vorsichtig zu bedienen, damit die Senioren nicht ohne ihr Wissen missbraucht werden können. Bei auftretenden Schwierigkeiten bekommt man bei der Polizei, dem zuständigen Seniorenrat und den sozialen Diensten jede mögliche Hilfe. Am Mittwoch, 9. Juni, ist in der Unteren Mühle eine weitere Vormittagsveranstaltung zu diesen Themen für ehrenamtliche Mitarbeiter im Seniorenbereich geplant.

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