Freude beim Stadtkämmerer

Die Stadt Kempten erhält rund 4,8 Millionen Euro für städtische Bauvorhaben aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung. Das gab Baureferentin Monika Beltinger am Donnerstagabend im Stadtrat bekannt. Der Großteil des Geldes fließt in die energetische Modernisierung der Kemptener Gymnasien und Schulen (der KREISBOTE berichtete).

Dickster Brocken des von der Regierung von Schwaben bewilligten Maßnahmenpakets ist die energetische Modernisierung des Hildegardis Gymnasiums in der Lindauer Straße mit bewilligten Zuschüssen in Höhe von etwa 1,3 Millionen Euro. Weitere rund 1,2 Millionen Euro sind für das Carl-von-Linde-Gymnasium und 1,1 Millionen Euro für die Modernisierung der Nordschule freigegeben worden. Dazu kommen laut Beltinger noch 455000 Euro für die Sanierung der Kotterner Flohkiste. Akzeptiert hat die Regierung von Schwaben auch den Wunsch der Bauverwaltung nach einem lärmmindernden Asphalt in der Ludwigstraße und auf dem Adenauerring. Für beide Vorhaben ergebe sich ein Zuschuss von insgesamt 380000 Euro, so Beltinger. Eingebaut werden soll nun ein „lärmarmer Splittmastixasphalt“. Für die Ludwigstraße ist der Beginn der Arbeiten für Ende Juli/Anfang August vorgesehen. Der Adenauerring soll dann nach der Festwoche in Angriff genommen werden. Außerdem darf sich die Bauverwaltung wie bereits berichtet auf 300000 Euro an Zuschüssen für den Bau eines Schauraums an der Erasmuskapelle auf dem St. Mang-Platz freuen. Von der Wirtschaftskrise profitieren aber auch die heimischen Radler. Im Rahmen des „Förderprogramms gemeindliche Sonderbaulast“ ist die Förderquote für unter anderem Radwege von 60 auf 80 Prozent erhöht worden, berichtete die Baureferentin. Für den geplanten Bau des Geh- und Radweges zwischen Burg und Rappenscheuchen, ein Gemeinschaftliches Projekt von Kempten und Altusried, bedeutet das, dass statt der bislang eingeplanten Förderung von 115000 Euro nun vorraussichtlich mit einem Zuschuss in Höhe von 154000 Euro zu rechnen ist. Insgesamt soll das Projekt 620000 Euro kosten, wovon die Stadt wohl an die knapp 200000 Euro stemmen muss. Geld aus dem Förderprogramm bekommt auch das Klinikum, das seinen Hochdruckdampfkessel erneuern will. Dafür sind in Augsburg 550944 Euro bewilligt worden. Weitere 640000 Euro sind für Maßnahmen so genannter freier Träger vorgesehen. So darf die Kirchenstiftung mit 130900 Euro für die energetische Sanierung der Kindertagesstätte St. Franziskus rechnen. 500000 Euro erhält die Lebenshilfe für behinderte Menschen für die Arbeiten am Altbau der Tom-Mutters-Schule.

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